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21. September 2010, 10:05
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Die Aktie: Das Ende einer Ära?

Die Halver-Kolumne

Zweites Jahrgedächtnis der Lehmann-Pleite. Das Armageddon der Finanzmärkte konnte verhindert werden. Allerdings ist von einer grundsätzlichen Rückkehr der Risikobereitschaft bei Anlegern noch wenig zu spüren …

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Cash.-Kolumnist Robert Halver

… ähnlich wie vom Sommer in den letzten Wochen.

Im Gegenteil, eine gewisse Traumatisierung kann ich auf jeder Veranstaltung spüren. Bei vielen Anlegern hat die Aktie scheinbar nach Platzen zuerst der Tech-Bubble und dann der Immobilienblase jeden Kredit verspielt. Die einfache Anlegerformel lautet jetzt: Unsicherheit = Aktie = out, Sicherheit = Staatsanleihen = in.

Selbst prominenteste Vertreter der Finanzzunft sprechen offen von der Renaissance des Anleihezeitalters mit der Sicherheit von festen Zinskupons und garantierter Rückzahlung des Kapitals. Dem gegenüber sei die Zeit des Aktienkults zu Ende, da auch die attraktiven Aktienthemen mit Überrenditen abgegrast seien. So sei aus dem früheren Zugpferd einer starken US-Wirtschaft mittlerweile ein lahmender Ackergaul geworden.

Zugegeben, allein durch die alte Brille unserer US-dominierten Weltanschauung betrachtet, lässt sich La vie en rose kaum erkennen. Aber nehmen wir die Scheuklappen doch einfach ab. Alternativ liefern nämlich die new kids on the block, China, Indien und Co., nachhaltige Konjunkturargumente für die Sachkapitalanlage Aktie.

Aufschwung Made in Emerging Markets

Exotische Unternehmensnamen mögen uns sicherlich noch lange nicht so locker von der Zunge gehen wie Caterpillar, Microsoft oder Coca-Cola. Aber auch das ist nur eine Frage der Zeit. Im Übrigen warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Denn direkt in unserem eigenen Revier profitieren gerade deutsche Industrieaktien deutlich von Fernost. Zumindest die Dynamik unseres aktuellen Aufschwungs ist Made in Emerging Markets.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum ein Ende der Aktien-Ära noch längst nicht absehbar ist.

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