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17. November 2010, 12:09
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Fisch AM glaubt weiter an Wandelanleihen

In 2011 wird die Beimischung von Wandelanleihen die richtige Strategie für Investoren sein. So sehen das zumindest die auf Convertibles spezialisierten Anleihemanger von Fisch Asset Management, Zürich. Mit den sogenannten Wandler konnten Anleger bereits 2010 viele Untiefen umschiffen, heißt es.

Chameleon-2-127x150 in Fisch AM glaubt weiter an Wandelanleihen“Es gab in diesem wechselvollen Jahr enorm viele Gelegenheiten für Fehler beim Einstieg in den Aktienmarkt und beim Ausstieg. Wir blicken beim Timing auf ein bis dato schweres Jahr zurück”, sagt Beat Thoma, Leiter Asset Management bei der auf Wandelanleihen spezialisierten Fisch Asset Management.

“Während Aktienanleger zwischen Sorgenfalten und Jubelsprüngen pendelten, profitierten Wandelanleiheninvestoren vom eingebauten Timingmechanismus der Papiere”, analysiert der Fisch-AM-Manager. So kamen Investoren seiner Ansicht nach mit Wandelanleihen niemals unter Zugzwang – auch nicht im unruhigen Börsen-Frühjahr 2010.

“Generell gewinnen Wandelanleihen an Bedeutung in einem schwierigen Timingumfeld und sorgten 2010 für ordentliche Renditen und keinen Stress beim Anleger. Da auch das Jahr 2011 zahlreiche Unwägbarkeiten erwarten lässt, zum Beispiel die Zinspolitik der Notenbanken, bleiben Wandelanleihen ein gutes Investment für den defensiven Aktieneinstieg”, wirbt Thoma.

US-Geldschwemme ausnutzen

In jüngerer Vergangenheit seine Wandelanleihen zwei Faktoren zugute gekommen: die positiven Aktienmärkte und die engeren Credit Spreads. Aktuell bevorzugt Thoma die Segmente Technologie und Rohstoffe, möglichst aus Asien: “Generell sehe ich diesen Kontinent und speziell die Emerging Markets als sehr interessant an. Kurzfristig ist aber eine taktische Übergewichtung der USA aufgrund der Geldschwemme sinnvoll. Zudem könnten die Bremsmanöver der Notenbanken Chinas und Indiens zu einer vorübergehenden Korrektur der Märkte führen.”

Das Neuemissionsvolumen bewegt sich 2010 mit mehr als 100 Milliarden US-Dollar auf dem Niveau der beiden Vorjahre. (mr)

Foto: Shutterstock

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