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Dienstag, 23. Februar 2010

Kommalpha-Studie: ETF-Markt ist am Limit

Das Geschäft mit börsennotierten Indexfonds, sogenannten ETFs, hat seit Markteinführung vor knapp zehn Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Sowohl die Produktanzahl als auch das verwaltete Vermögen verzeichneten ein enormes Wachstum. Doch wie viele ETFs braucht der Markt? Mit dieser Frage hat sich das Analysehaus Kommalpha befasst.

Homepage-141k Hans-Juergen Dannheisig1 in Kommalpha-Studie: ETF-Markt ist am Limit

Hans-Jürgen Dannheisig, Kommalpha

Der deutsche ETF-Markt umfasst inzwischen 14 Anbieter und mehr als 500 Fonds. Ständig kommen neue Produktformen hinzu. „Aus dieser sehr dynamischen Entwicklung ist eine kontroverse Diskussion über die benötigte Anzahl und Art der zusätzlichen ETFs erwachsen. Wann erreicht der Markt eine Sättigung?”, fragt Hans-Jürgen Dannheisig, geschäftsführender Gesellschafter von Kommalpha.

Die Studienergebnisse seines Unternehmens machen deutlich, dass der Bedarf für neue Produkte äußerst gering ist: Nur etwa 20 Prozent der Befragungsteilnehmer sehen weiteres Potenzial. Allerdings unterscheiden sich die Einschätzungen je nach Asset Klasse. So spielen besonders Immobilien und Geldmarkt eine untergeordnete Rolle.

Allgemein sei jedoch eine eindeutige Tendenz zur Marktsättigung hinsichtlich der Produktvielfalt festzustellen, so die Marktforscher. Ein wesentlicher Aspekt sei, dass der Überfluss an Produkten und Anbietern die Gefahr verstärkt, dass die Transparenz des Marktes verloren geht.

Für neue Anbieter scheint der Markt nur noch bedingt Platz zu bieten – beachtliche 91,4 Prozent der Befragten sehen nur geringen oder keinen zusätzlichen Bedarf für weitere Emittenten. Diejenigen, die noch Bedarf für weitere ETFs sehen, betrachten institutionelle Anleger als die stärkste Zielgruppe für neue Produkte. (hb)

Foto: Shutterstock; Kommalpha

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1 Kommentar

  1. Spezialisierung geht weiter oder ist der Höhepunkt erreicht?

    Volksbank legt ersten Österreich-ETF auf

    Der ETF orientiert sich 1:1 an der Aktiengewichtung des ATX und bietet Anlegern somit einfach die Möglichkeit, vom Potenzial der liquidesten und höchst kapitalisierten Aktien aus Österreichs zu profitieren.
    Der neue “Österreich-Index-Fonds” steht im Sinne der neuen Definition von Beta (marktabhängige Renditen) auch für eine neue, innovative Ertragseffizienz, da auch die Dividenden dem Fondsvermögen angerechnet werden (Zum Erläuterung: Der ATX ist als Preisindex gestaltet und dort werden Dividenden nicht eingerechnet).
    Die Wahl der Fondshülle im Sinne der Volksbank Investments Philosophie “das beste Produkt in der besten Verpackung” garantiert den interessierten Privatanlegern zusätzlich eine sehr attraktive Nachsteuer-Rendite. Der “Österreich-Index-Fonds” wird sowohl für Private (Retail) als auch für institutionelle Kunden angeboten.
    Facts: Österreich-Index-Fonds (Retail)
    ISIN: AT0000A0GWN4
    Fondsauflage: 15.02.2010
    Stückelung: 100 Euro (bei Auflage)
    Ertragsverwendung: thesaurierend, KESt-Auszahlung ab 15.07.
    Benchmark: ATX

    Kommentar von etftrader — 24. Februar 2010 @ 11:56

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