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18. Februar 2010, 14:28
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Studie: Stimmung der Privatanleger sinkt weiter

Für die kommenden sechs Monate erwarten nur noch 39 Prozent der Privatanleger, dass der Deutsche Aktienindex (Dax) steigen wird. Im November 2009 waren es noch 46 Prozent, die sich optimistisch zeigten. Die Mehrheit (61 Prozent) geht dagegen von fallenden oder gleich bleibenden Kursen aus.

Aktienkurs-127x150 in Studie: Stimmung der Privatanleger sinkt weiterDas ist das Ergebnis des Anlegerindikators der DZ Bank, für den TNS Infratest insgesamt 1.131 Anleger in Deutschland befragt hat.

Von den 61 Prozent der Befragten, die die Entwicklung eher pessimistisch einschätzen, sehen 18 Prozent den Dax auf Talfahrt. Das sind vier Prozent mehr als in der vorangegangenen Umfrage im November. Noch im August 2009 hatte fast jeder zweite Anleger mit steigenden Aktienkursen gerechnet.

Bundesschatzbriefe steigen in der Anlegergunst

Trotz dieser Prognose seien die Anlagepräferenzen weitgehend stabil geblieben und die Risikoneigung nicht gesunken, heißt es in der Mitteilung. Aktuell würden 29 Prozent (November: 28 Prozent) ihr Geld in Aktienfonds investieren. Ein Direktinvestment in Aktien ist für 20 Prozent (November: 18 Prozent) eine Option.

In der Anlegergunst gestiegen seien Bundesschatzbriefe um sieben Prozent auf 38 Prozent. Auch Rentenfonds konnten zulegen – jeder dritte Anleger würde ein solches Investment in Betracht ziehen. Um drei Prozentpunkte legten die Zertifikate zu. 13 Prozent der Befragten interessieren sich für diese Geldanlage.

Die meisten Anleger würden sich der Studie zufolge immer noch für Tages- oder Festgeld entscheiden, auch wenn die Präferenz für diese Anlagen seit Monaten kontinuierlich sinkt und inzwischen bei 64 Prozent liegt. Vor einem Jahr lag der Wert noch bei 76 Prozent.

Immer wichtiger würden bei der Anlage die Faktoren Einfachheit und Verständlichkeit der Produkte, heißt es in der Studie. Für 84 Prozent der Befragten sei dies ein nicht zu verachtender Aspekt. Nur noch darüber rangiert der Faktor Sicherheit, den 90 Prozent der Anleger in ihre Entscheidungen einbeziehen. (ks)

Foto: Shutterstock

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