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23. August 2011, 10:26
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Asset Manager verbreiten Optimismus

Trotz heftiger Börsenturbulenzen bleiben einige Vermögensverwalter zuversichtlich, dass die wirtschaftliche Lage besser ist, als die gesunkenen Börsenkurse zurzeit vermuten lassen.

Chart-127x150 in Asset Manager verbreiten OptimismusSo erklärt etwa Tim Haywood, Investment Director bei der Fondsgesellschaft Gam und verantwortlich für den Gam Star Dynamic Global Bond, dass “die wirtschaftliche Lage hinter dem aktuellen Marktszenario nicht so schlimm ist, wie es vielen erscheinen mag”.

Haywood rechnet für längere Zeit mit niedrig bleibenden Zinsen: “Das Hauptproblem besteht derzeit darin, dass die Volkswirtschaften kurz davor sind, ihre Wachstumsgeschwindigkeit abzuwürgen, dass sich die Staatshaushalte der Regierungen auf Messers Schneide befinden. Sie können nicht viel länger geringere Steuereinnahmen hinnehmen und zugleich ihre Versprechen aufrecht halten, die sie der Gesellschaft gegeben haben.”

Einen Rückfall in eine Rezession, einen Double Dip, erwartet der Fondsmanger weder in den USA noch weltweit. Einige Nationen befänden sich sogar in einer ausgesprochen guten Verfassung, darunter Australien, Deutschland und sogar Irland, das bislang den Anleihemarkt mit den besten Resultaten im zweiten Halbjahr vorzuweisen habe, so Haywood. Insgesamt hält der Experte die Herabsetzung vieler Anleihepreise – mit Blick auf die angemessenen Resultate der Unternehmen und weitere positive wirtschaftliche Überraschungen aus den USA – bereits für übertrieben.

Schwellenländer geben Hoffnung

Auch der auf Absolute-Return-Konzepte spezialisierte Asset Manager Smart-Invest erkennt keinen Grund zur Panik. Im Gegenteil: “Langfristig positiv sind das robuste Wachstum in den Schwellenländern und die stabile Unternehmensbasis in Europa und den USA zu werten. Allerdings muss der Anleger für sich entscheiden, ob er die hohen aktuellen Rückschläge hinnehmen will”, sagt Geschäftsführer Max Schott.

Nach Schotts Analyse steht die Weltwirtschaft vor einer deutlichen Abkühlung: „Allerdings verzerrt die berechtigte Sorge um die europäische Schuldenkrise, dass in der Gesamtsicht die Weltwirtschaft relativ robust dasteht.“ Der Internationale Währungsfonds (IWF) beispielsweise erwartet, dass die Wirtschaft in den Schwellenländern in Asien, Südamerika und Osteuropa 2011 und 2012 im Schnitt um mehr als sechs Prozent per annum wächst. (mr)

Foto: Shutterstock

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