Anzeige
Anzeige
30. März 2011, 16:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Demografischer Wandel erfordert Umdenken

Der demografische Wandel stellt die sozialen Sicherungssysteme vor erhebliche Herausforderungen und erfordert ein Umdenken bei den Investitionsentscheidungen. Erste Auswirkungen auf den Güterabsatz und die Arbeits- und Kapitalmärkte sind schon heute bemerkbar.

Gastkommentar: Christof Quiring, Fidelity

Quiring-fidelity-127x150 in Demografischer Wandel erfordert Umdenken

Christof Quiring

Die Umstellung eines umlagefinanzierten auf ein kapitalgedecktes Altersvorsorgesystem in Ländern mit alternden Gesellschaften muss mit höchster Anstrengung vorangetrieben werden. Für die strategische Asset Allocation ergeben sich daraus zwei Handlungsempfehlungen:

Neigung zum Heimatmarkt überdenken

Deutsche institutionelle Investoren betrachten mittlerweile Europa als ihren Heimatmarkt und nicht mehr nur Deutschland. Dabei bieten Länder mit vorteilhafteren demografischen Profilen höheres Wachstum und eine höhere Kapitalrendite. Die Reduzierung der Neigung zum Heimatmarkt in der Kapitalanlage sollte Immobilien, Staatsanleihen und Aktien betreffen.

Professionelle Anleger orientieren sich meist an der Gewichtung der Regionen im MSCI World Index. Der zunehmenden Bedeutung der aufstrebenden Länder in Asien und Südamerika wird so zu wenig Gewicht verliehen.

Für die Gewichtung der Emerging Markets empfiehlt sich deshalb die Orientierung am Anteil des weltweiten Bruttosozialprodukts. Dadurch allein würde sich der Anteil der Emerging Markets in einem internationalen Portfolio auf circa 25 Prozent verdoppeln.

Seite 2: Beteiligung am Produktivvermögen erhöhen

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Sachwertbranche lebt noch

Zwei Veranstaltungen in der vergangenen Woche belegen eine Belebung der Sachwertbranche, ließen aber auch Fragen offen. Antworten gibt es vielleicht auf einem weiteren Event an diesem Mittwoch. Der Löwer-Kommentar

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...