Anzeige
Anzeige
14. Juli 2011, 11:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Euro-Schuldenkrise bereitet Topmanagern Sorgen

Topteaser-stress in Euro-Schuldenkrise bereitet Topmanagern Sorgen

Die Schuldenkrise in der Eurozone versetzt die europäischen Unternehmenschefs in Unruhe: Aus einer Umfrage der Strategieberatung Booz & Company geht hervor, dass fast zwei Drittel der Konzernlenker sich Sorgen um die politische und wirtschaftliche Situation in Europa machen.

Nur noch knapp jeder zweite europäische Topmanager (46 Prozent) sieht die EU vor dem Hintergrund der aktuellen Schulden- und Währungsturbulenzen in einer grundsätzlich starken wirtschafts- und machtpolitischen Position. In Deutschland schätzen das 49 Prozent der befragten Konzernlenker so ein.

Beinahe jeder zweite deutsche Top-Entscheider (46 Prozent) schätzt die Haushaltsschieflage in einigen Mitgliedsstaaten als kritisch oder gar alarmierend ein und fürchtet ein Übergreifen der Schuldenkrise auf die Realwirtschaft.

Die Studie belegt, dass die Unternehmenslenker die europäische Integration als einziges Mittel betrachten, um sich als Wirtschaftsraum im globalen Kontext erfolgreich zu positionieren.

Laut Dr. Klaus-Peter Gushurst, Partner und Sprecher der Geschäftsführung von Booz & Company im deutschsprachigen Raum, ist klar, dass sich die EU an einem Scheideweg befindet. “Die Vertrauenskrise kann überwunden werden, aber es ist entscheidend, dass die Verantwortlichen in der EU wie in der EZB jetzt die richtigen Weichen stellen”, so Gushurst.

Im Rahmen der Studie wurden zusammen mit der Business School INSEAD mehr als 2.000 Top-Manager der führenden europäischen Unternehmen – darunter 240 aus Deutschland – befragt. (hb)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Die “Vereinigten Staaten von Europa” dürfen aber nicht klammheimlich mit Hilfe der Schuldenkrise eingeführt werden, sondern nur, wenn die Bürger vorher gefragt worden sind. D.h. die Politiker müssen für diese Idee werben und kämpfen.

    Kommentar von ursula renner — 15. Juli 2011 @ 10:30

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Krankenkassen geben mehr für freiwillige Angebote aus

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für freiwillige Leistungen haben sich in den vergangenen vier Jahren fast verdoppelt. Das geht nach einem Bericht der “Berliner Zeitung” (Mittwoch) aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die die Linken-Gesundheitspolitikerin Birgit Wöllert angefordert hat.

mehr ...

Immobilien

Vorgeschobener Eigenbedarf: Mieter steht Schadensersatz zu

Ein Mieter, dem aufgrund von Eigenbedarf gekündigt wurde, klagte vor mehreren Instanzen auf Schadensersatz, da der Vermieter die Wohnung nach seinem Auszug nicht wie angekündigt nutzte. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab dem Kläger in einem Urteil am Mittwoch Recht.

mehr ...

Investmentfonds

Münchener Rück erwartet Brexit-Schaden für UK-Wirtschaft

Der Rückversicherer Munich Re erwartet in den nächsten zwei Jahren einen deutlich spürbaren Brexit-Schaden für die britische Konjunktur.

mehr ...

Berater

Finanzierung für Selbstständige und Unternehmer

Für Selbstständige und Freiberufler ist es deutlich schwieriger, einen Kredit zu erhalten als für Angestellte. Aber es gibt nicht nur den klassischen Bankkredit. Wer bei der Kreditanfrage von seiner Hausbank eine Absage erhält, kann zu anderen Mitteln greifen. Wir zeigen auf, welche Alternativen es gibt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Offshore-Strom legt deutlich zu

Lange fehlten oft die Verkabelungen, um den aus See produzierten Strom an Land zu bringen. Doch jetzt scheinen die Offshore-Windparks ihren Beitrag zur Stromerzeugung in einem deutlich größeren Umfang zu leisten.

mehr ...

Recht

Makler oder Mehrfach-Agent? Versicherungsnehmer ist beweisbelastet

Für die Behauptung, ein Versicherungsvermittler, der die Antragsfragen aufgenommen hat, sei als Mehrfach-Agent tätig geworden, ist der Versicherungsnehmer beweisbelastet. Dies entschied das Oberlandesgericht Dresden in einem aktuellen Urteil.

mehr ...