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12. August 2011, 12:48
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Fidelity präferiert Aktien und Corporate Bonds

Finger weg von Staatsanleihen und stattdessen Aktien und Unternehmensanleihen ins Visier nehmen. Das empfiehlt die Fondsgesellschaft Fidelity International, Kronberg im Taunus, Investoren angesichts der aufgeheizten Stimmung an den Kapitalmärkten.

Lupe-127x150 in Fidelity präferiert Aktien und Corporate Bonds Insbesondere Aktien mit einer hohen Dividendenrendite hätten seit Ende 2008 die Renditen von Staatsanleihen geschlagen, sagt Dominic Rossi, Global Chief Investment Officer für Aktien bei Fidelity International: “Anleger sollten daher bei der Suche nach vergleichsweise sicheren und renditeträchtigen Investments umdenken und auf Rentenpapiere und Aktien gut aufgestellter Firmen setzen.”

Um Banken und Versicherungen zu retten, haben viele Nationen ihre Schulden seit der Finanzkrise explodieren lassen. Dagegen konnten viele Unternehmen ihre Bilanzen sanieren und erzielen wieder starke Cashflows und solide Gewinne, wie Rossi bestätigt: “Viele Unternehmen verfügen heute über hervorragende Fundamentaldaten und sind besser aufgestellt als zahlreiche Staatshaushalte.” Seit Ende 2008 sind die Erträge von Aktien weltweit höher als die von Staatsanleihen. Lediglich Unternehmensanleihen mit Investment-Grade haben auch in diesem Zeitraum besser abgeschnitten als Aktien.

Dividenden nicht zu unterschätzen

“In den vergangenen 20 Jahren haben Anleger Aktien primär für Kapitalzuwächse, also Kurssteigerungen, ins Depot genommen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich auch wegen ihrer Dividenden für sie zu entscheiden”, sagt Rossi. In einem Umfeld mit niedrigerem Wachstum und niedrigeren Zinsen in den entwickelten Ländern werden Anleger nach höheren Erträgen suchen müssen. Die höheren Dividendenrenditen durch die Börsen-Baisse sorgen für ein günstiges Bewertungsniveau an den Märkten und somit langfristig für weiteres Kapitalwachstum.

Wichtig für altersvorsorgende Anleger: Die Reinvestition von Dividenden kann den Ertrag vervielfachen. Aufgrund des Zinseszinseffektes tragen selbst geringe Dividenden erheblich zum Kapitalzuwachs bei, wie Fidelity ausgerechnet hat: Demzufolge hat der MSCI Europe in den vergangenen 30 Jahren um 916 Prozent zugelegt. Ein thesaurierender Fonds, der die Dividenden also wieder anlegt, hätte mit diesem Anlageuniversum in demselben Zeitraum ein Plus von 2.430 Prozent verbucht.

Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen versprechen die Branchen Energie, Healthcare, Versorger und Tabak. Mit einer ausführlichen Analyse der Unternehmensbilanzen lassen sich Fehlgriffe – Aktien, die aus guten Gründen an Wert verloren haben und deren Dividendenpolitik nicht dauerhaft ist – oftmals vermeiden. (mr)

Foto: Shutterstock

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2 Kommentare

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