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20. März 2012, 18:21
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DB X-Trackers lanciert neue Renten-ETFs

DB X-Trackers baut das Angebot börsengehandelter Staatsanleihefonds aus. Der DB X-Trackers II Iboxx Euro Germany 3-5 Total Return Index ETF (LU0613540854) und der DB X-Trackers II iBoxx € Sovereigns Eurozone AAA 1-3 Total Return Index ETF (LU0613540938) erweitern die Produktpalette der Deutsche-Bank-ETF-Einheit.

ETFDie neuen ETFs sollen die Indexentwicklung von Bundesanleihen beziehungsweise von Euro-Anleihen mit höchster Bonität verfolgen.

Bei dem Erstgenannten handelt es sich um einen Renten-Index, der die Entwicklung von Staatsanleihen mit Laufzeiten von drei bis fünf Jahren verfolgt, die von der deutschen Bundesregierung begeben wurden. Für alle Anleihen sei ein ausstehendes Volumen von mindestens zwei Milliarden Euro erforderlich, um für eine Aufnahme in den Index in Betracht zu kommen, heißt es.

Der Index wird auf Basis der Gesamtrendite (“Total Return”) berechnet, das heißt Kuponzahlungen werden in den Index reinvestiert. DB X-Trackers kann Zinseinnahmen aus den im Fondsvermögen enthaltenen Anleihen an die Anleger ausschütten.

Beim zweiten neuen ETF handelt es sich um eine Portfolio mit auf Euro lautenden Staatsanleihen mit Laufzeiten von 1 bis 3 Jahren, die von Regierungen der Eurozone begeben werden und über ein Rating von AAA – die Top-Note – verfügen.

Derzeit enthält der abzubildende Index laut Deutscher Bank Anleihen aus Deutschland (Anteil 44 Prozent), Frankreich (36 Prozent), Niederlande (11 Prozent), Österreich (6 Prozent), Finnland (2 Prozent) sowie Luxemburg (0,4 Prozent). Auch bei diesem Index werden Kuponzahlungen reinvestiert.

DB-X-Trackers-Chef Thorsten Michalik sagt: “Wir sehen bei Investoren eine große Nachfrage nach ETFs, die die Entwicklung von Staatsanleihen höchster Bonität abbilden. Mit den beiden neuen ETFs erweitern wir unsere Produktpalette weiter, damit Anleger passgenau an der Entwicklung dieses Segments in einem Depot partizipieren können.”

Insgesamt 40 Renten-ETFs bietet das Unternehmen damit aktuell an. Aneleger zahlen eine jährliche Gebühr von 0,15 Prozent.

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