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26. Mai 2012, 09:45
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Allianz GI: US-High-Yields aktuell günstig

Die Fondsgesellschaft Allianz Global Investors, Frankfurt, sieht verlockende Renditechancen in den USA. Der Grund dafür sei, dass Investoren derzeit die Risiken von US-Hochzinsanleihen überschätzen.

High Yield

Die Tochter des Allianz-Versicherungskonzerns erkennt deswegen ein erhebliches Renditepotenzial in den Vereinigten Staaten. Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, sagt: “Aktuell hohe Renditeaufschläge haben das makroökonomische Umfeld in den letzten Monaten zu einer Ausweitung der Renditeaufschläge von US-Hochzinsanleihen gegenüber US-Staatsanleihen auf 6,5 Prozent geführt. Mit diesem Renditevorsprung sind US-High-Yields attraktiv gepreist.“

Und weiter: „Über den Daumen gepeilt impliziert dieser Renditeaufschlag, dass die Anleger für die kommenden zwölf Monate eine Ausfallrate von etwa 6,5 Prozent erwarten. Wir halten dies für vollkommen übertrieben.“

Aktuell liegt die Ausfallrate für US-High-Yields mit rund zwei Prozent nahe ihrer historischen Tiefs. Forsyth: „Das langjährige Mittel für die Ausfallrate liegt bei drei bis vier Prozent. Selbst in einem Rezessionsszenario ist innerhalb der kommenden zwölf bis 18 Monate nicht mit einem Anstieg auf sechs Prozent oder darüber zu rechnen. Vielmehr glauben wir, dass die Märkte übertreiben und zu pessimistisch sind. Ähnlich wie 2008, als der Anstieg der Ausfallraten deutlich hinter den Erwartungen, gemessen anhand der Spreads, zurückblieb.“

Viele US-Unternehmen des High-Yield-Segments seien in guter Verfassung. Sie konnten zuletzt ihre Verbindlichkeiten zu niedrigeren Zinssätzen refinanzieren, wodurch sie die Kosten ihres Schuldendienstes deutlich verringerten. „Im Ergebnis sehen wir eine Verbesserung der Liquiditätssituation und eine Verringerung des Verschuldungshebels. All dies spricht gegen einen starken Anstieg der Ausfallraten“, erklärt der Fondsmanager.

Weitere Argumente für den US-Markt: Die Anzahl der Emittenten als auch deren Branchen ist in  den USA weltweit am größten. Klumpenrisiken seien dadurch gering, so Forsyth, der auch die aus seiner Sicht weitreichende Transparenz jenseits des großen Teichs lobt. (mr)

Foto: Shutterstock

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