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19. März 2012, 13:43
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Studie: Anleger stellen Sicherheit vor Renditeerzielung

Jeder dritte Deutsche plant in den kommenden zwei Jahren mehr für seine private Altersvorsorge zu tun. Im Vordergrund stehen dabei vor allem sichere Anlageformen, weniger die Renditechancen.

Private AltersvorsorgeDies zeigt die aktuelle Finanzmarkt-Trendstudie „Zukunft der Altersvorsorge – Welche Konzepte die Verbraucher überzeugen“ des Marktforschungsinstituts Heute und Morgen aus Köln.

Derzeit sparen die Bundesbürger im Durchschnitt monatlich etwa 130 Euro für ihre private Altersvorsorge. Gängigste Produkte sind klassische Lebens- oder Rentenversicherungen, Bausparverträge und Immobilien.

Freilich offenbart ein genauerer Blick, dass 42 Prozent der Deutschen aktuell für ihr Alter entweder gar nichts (24 Prozent) oder monatlich nur kleinere Anlagebeträge von bis zu 50 Euro zurücklegen (18 Prozent).

Folglich meinen auch lediglich 30 Prozent, bereits ausreichend für ihr Alter vorgesorgt zu haben. 41 Prozent sind sich hingegen bewusst, eigentlich mehr für ihre private Altersvorsorge tun zu müssen, können sich dies eigenen Angaben zufolge derzeit aber finanziell nicht leisten.

Mit Abstand wichtigstes Entscheidungskriterien beim Abschluss neuer Altersvorsorgeprodukte ist für die Bundesbürger die Sicherheit ihrer Geldanlage. Verlustrisiken zugunsten höherer Renditechancen werden hingegen nur von einem kleinen Teil risikoaffiner Anleger in Kauf genommen.

Fondsgebundene Produkte lassen sich daher durch entsprechende Garantie-Optionen auch in der Breite der Bevölkerung enorm aufwerten: Durch Garantien werden fondsbasierte Produkte auch für normale Sparer attraktiver als die klassische Lebens- oder Rentenversicherung.

„Fondsgebundene Garantieprodukte, insbesondere solche mit festen Garantiezusagen, könnten der neue Hoffnungsträger in der Altersvorsorge werden und die oft kritisierte klassische Lebens- oder Rentenversicherung ablösen“, sagt Robert Quinke, Geschäftsführer bei der Heute und Morgen. GmbH. „Da diese neuen Produkte bisher erst wenig bekannt sind, bedarf es jedoch noch einiger Information und Aufklärung, um das vorhandene hohe Potenzial auszuschöpfen.“

Seite 2: Flexibilität bei der Altersvorsorge darf nichts kosten

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