Anzeige
27. Februar 2012, 14:19
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

„Warum nicht das eine tun ohne das andere zu lassen?“

Wenn man sich aktuell die Börsen ansieht, könnte man fast meinen, es hätte nie eine Schuldenkrise gegeben, bzw. deren Lösung sei nur noch reine Formsache, so gierig stürzen sich die Investoren seit Wochen liquiditätsgetrieben auf den Aktienmarkt.

Kapitalschutz-ZertifikateSo konnte das „Aushängeschild“ der deutschen Anleger, der DAX allein in diesem Jahr bereits um fast 17 Prozent zulegen und den besten Jahresstart aller Zeiten hinlegen. Aber auch das europäische Pendant, der zuletzt immer wieder deutlich hinterherhinkende Euro STOXX 50, kam für seine Verhältnisse ebenfalls schon auf ein Plus von über neun Prozent.

Für Zertifikateanleger spielt gerade die Euroland-Benchmark nicht zuletzt wegen der hohen Dividendenrendite von weit über vier Prozent sowieso eine größere Rolle, da sich erst mit deren Hilfe so manche attraktive Produkt-Struktur finanzieren lässt. Als Gegenleistung für das gegenüber einem Direkt-Investment häufig weitaus bessere Chance-Risiko-Profil bezieht sich dann beim jeweiligen Zertifikat der Basiswert allerdings meist nur auf die Kurs-Variante des Index.

Bei aller Euphorie, die sich mittlerweile an den Börsen breitmacht, wechselte doch sogar der für seine düsteren Prognosen bekannte US-Ökonom Nouriel Roubini gerade ins Bullenlager und ein bekanntes Börsen-Magazin titelt diese Woche bereits mit „DAX 10.000 Punkte“, kommt den meisten Anlegern das Wörtchen „Sicherheit“ immer dann erst in den Sinn, wenn schon wieder der nächste Absturz erfolgt ist.

Dabei können Investoren doch gerade mit Zertifikaten „das eine tun, ohne gleichzeitig das andere zu lassen“. Bestes Beispiel sind Kapitalschutz-Produkte, die bei Fälligkeit den vollständigen Nennwert verbriefen, vom Emittentenrisiko einmal abgesehen. Nicht zu Unrecht tummelt sich allein 70 Prozent des in Zertifikaten investierten Kapitals in diversen Garantie-Papieren. Im Vergleich dazu ist gerade einmal 1,1 Prozent in spekulativen Hebel-Produkten unterwegs, von denen in den Medien derzeit ständig die Rede ist.

Wer sich allerdings für die kapitalgeschützte Variante entscheidet, sollte in der Regel ein gewisses Maß an „Sitzfleisch“ mitbringen, da sich attraktive Kapitalschutz-Strukturen gerade in Zeiten niedriger Zinsen nur im Rahmen einer längeren Laufzeit realisieren lassen und das Garantieversprechen darüber hinaus sowieso nur zum Laufzeitende gilt.

Dass auch Emittenten vor diesem Hintergrund nicht zaubern können, zeigt exemplarisch die von Goldman Sachs Anfang Februar aufgelegte Palette bestehend aus fünf jeweils auf den Euro STOXX 50 Kurs-Index lautenden Zertifikaten, für die allesamt gilt: 100 Prozent Kapitalschutz zum Laufzeitende und 100 Prozent Partizipation ab dem jeweiligen Basispreis. Die Beteiligung an der Indexentwicklung erfolgt dabei linear, also ohne die häufig nachteilige Glättung eines Durchschnittsverfahrens.

Seite 2: Interessantes Investment: Kapitalschutz-Zertifikate von Goldman Sachs

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...