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5. März 2012, 14:17
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Die nächste Krise kommt bestimmt

Kommt es in den nächsten Wochen wie von dem Börsenastrologen Frank Felber erwartet bis in den April hinein zu einer deutlichen Korrektur an den Aktienmärkten oder droht den noch immer auf fallende Notierungen setzenden Anlegern auf der anderen Seite sogar ein „Short-Squeeze“?

Reverse-Deep-Express-ZertifikatDas auf verhaltensorientierte Finanzmarktanalyse spezialisierte Unternehmen Cognitrend präferiert derzeit eher die zweite Variante und argumentiert dabei mit dem wöchentlich berechneten Bull-/Bear-Index, der das Verhalten mittelfristig orientierter Anleger misst und vergangene Woche auf den niedrigsten Stand seit Mai 2010 notierte.

Das noch einmal angewachsene Lager der Bären dokumentiert hier ganz klar, dass viele Investoren die gewaltige Jahresanfangs-Rally noch gar nicht mitgemacht haben und jetzt sehnsüchtig auf fallende Kurse warten. Leider ist die Börse kein Wunschkonzert und so dürfte es vielen noch nicht investierten Institutionellen bzw. den in Schieflage geratenen „Shorties“ wie beim „Schwarze-Mann-Spiel“ aus den Kindertagen gehen.

Wenn die Aktien fröhlich weiter steigen, müssen sie reagieren und im übertragenen Sinne statt davonzulaufen schnurstracks Eindeckungskäufe tätigen, was die Notierungen weiter nach oben treiben würde.

Wohl dem, der frei von solch unmittelbaren Anlage-Zwängen agieren kann und den eher das längerfristige Bild interessiert. Die Landesbank Baden-Württemberg emittiert in diesem Zusammenhang mit Zeichnungsende am 9. März ein interessantes Express-Papier auf den DAX, das diesmal nicht wie üblich auf steigende, sondern auf fallende Notierungen setzt, was allerdings noch lange nicht heißen muss, dass es sich deshalb nur für ausgesprochene Bären eignet.

Das verdeutlicht schon allein der Zusatz „Deep“ im Produktnamen. Denn wie auf der Long-Seite spricht auch das neue Reverse-Deep-Express-Zertifikat eher konservative Anleger an, nur diesmal mit umgekehrten Vorzeichen.

So wird die Barriere hier bei Auflage auf einem Niveau von 140 Prozent festgelegt. Bei einem aktuellen Indexstand von 6.870 Punkten würde die Absicherungsschwelle also etwas mehr als 9.600 Zähler betragen. Wer fünfstellige DAX-Stände in den nächsten bis zu sechs Jahren erwartet, sollte von dem „Schwaben-Produkt“ deshalb wohl eher die Finger lassen.

Seite 2: „Reverse-Deep-Express“-Zertifikat kein kurzfristiges Short-Investment

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