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10. Mai 2013, 12:19
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JP Morgan: Börsen-Hausse im zweiten Halbjahr

Mit den neuen Rekordständen der Leitindizes soll das Kursfeuerwerk an den Börsen noch nicht vorbei sein. Die Analysten von J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt bleiben auch weiterhin optimistisch für Aktien.

Aktien„Trotz aktueller konjunktureller Schwäche gehen wir davon aus, dass die Börsen bis zum Jahresende weiter steigen können”, sagt Tilmann Galler, Client Portfolio Manager bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. “So bewegen sich die Bewertungen von Aktien auf einem im historischen Vergleich nach wie vor fairen Niveau. Trotz der jüngsten, teilweise deutlichen Kursanstiege in Richtung früherer Hochs und teilweise sogar darüber hinaus weisen die wichtigsten Indizes immer noch angemessene Kurs-Gewinn-Verhältnisse auf. Von Bewertungen, die in der Vergangenheit mit einem Ende des Bullenmarkts einhergingen, sind wir noch ein ganzes Stück entfernt. Das bedeutet für die Notierungen, dass wir aus Bewertungsgründen noch Luft nach oben haben.”

Zentralbanken bleiben aktiv

Auch die Geldpolitik der Notenbanken ermögliche weiter steigende Kurse, so Galler: „Aufgrund der Maßnahmen der Europäischen Zentralbank, der US-Notenbank Fed – aber mittlerweile auch der Bank of Japan – und den damit einhergehenden Niedrigzinsen und Anleihekäufen, führt für Anleger derzeit kaum ein Weg an Aktien und anderen höher rentierlichen Anlagen vorbei. Wir erwarten, dass sich die Politik des billigen Geldes in den USA voraussichtlich noch bis Ende 2014 fortsetzen wird. Negative Realzinsen bei Staatsanleihen und steigende Vermögenswerte dürften sich auch weiterhin positiv am Aktienmarkt bemerkbar machen.”

Konjunkturelle Skepsis 

Und weiter glaubt der Portfolio Manager: “Ein weiteres Argument für Investitionen in den Aktienmarkt stellt die aktuelle Schwächephase in der Konjunktur dar. Das Verbrauchervertrauen ist derzeit niedrig, und es herrscht eine große Skepsis. Wir erwarten jedoch in der zweiten Jahreshälfte eine Belebung der Weltwirtschaft, was sich auch in einer wieder verbesserten Ertragskraft der Unternehmen widerspiegeln sollte. Für Aktien und insbesondere Zykliker wäre ein solches Umfeld ideal.”

Aus diesem Grund hält Galler auch eine Übergewichtung von Aktien gegenüber Anleihen für sinnvoll: “Zwar tut ein Anleger immer gut daran, ein ausgewogenes, breit gestreutes Portfolio beizubehalten. Nichtsdestotrotz sollte er gerade vor dem Hintergrund der finanziellen Repression und der niedrigen Zinsen berücksichtigen, dass Aktien allein schon dank ihrer Dividenden eine attraktive Ertragsquelle sind.” (mr)

Foto: Shutterstock

 

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