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18. Februar 2013, 11:30
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Umfrage: Credo des Apple-Gründers sollte auch für Banken gelten

Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung Eurogroup Consulting (EGC) wünschen sich Kunden eine Bank nach dem Vorbild des Apple-Gründers Steve Jobs und fordern weniger Bürokratie und mehr Transparenz.

Steve Jobs, Apple

“Einfachheit ist die höchste Form der Raffinesse” – mit dieser Überzeugung hat Steve Jobs Apple von einer Garagenschmiede zum wertvollsten Unternehmen der Welt entwickelt.

Geht es nach den Kunden, sollten auch Banken diesen Leitsatz beherzigen: 73 Prozent fordern von ihrem Institut einfache, leicht verständliche Angebote. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie “Wie Kunden Bank wollen” von EGC.

1.000 Bankkunden wurden dafür zu ihren Erwartungen an ein Geldhaus befragt. Der Wunsch nach verständlichen Angeboten sei dabei keine Frage des Alters, sondern werde von Jung und Alt gleichermaßen geäußert. Und er betrifft das gesamte Geschäftsmodell, so EGC.

Verständliche Angebote und weniger Bürokratie

So wünschten sich 39 Prozent der Befragten weniger Bürokratie in den Vertragsunterlagen. Damit stehe dieser Punkt direkt hinter der Forderung nach einfachen Produkten an Platz zwei der am häufigsten geäußerten Kundenwünsche.

“Wer etwas nicht versteht, wird misstrauisch. Misstrauen jedoch ist das Ende jeder Kundenbeziehung”, sagt Studienleiter Heinrich Piermeier, Partner von EGC.

In der Realität werden die Wünsche der Kunden nach mehr Transparenz jedoch nur selten erfüllt. Lediglich jeder dritte Bankkunde gibt an, dass sein Berater die Angebote klar und verständlich erläutern kann.

“Der Grund für den überwältigenden Erfolg von Apple liegt weniger in den technischen Details der Produkte, sondern in der einfachen und intuitiven Bedienung. So erzeugt das Unternehmen bei den Verbrauchern Begeisterung und schafft die Grundlage für langfristige Kundenbeziehungen.“ Letztere seien auch für Banken und Sparkassen von entscheidender Bedeutung. (fm)

Foto: Shutterstock

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