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11. April 2013, 12:57
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Charlemagne plant EM-Hedgefonds

Die britische Fondsgesellschaft Charlemagne Capital will den “Oaks Emerging and Frontier Opportunities Fund” auf den deutschen Markt bringen. Der Aktien-Hedgefonds soll der europäischen Ucits-Fondsrichtlinie entsprechen und mit vergleichsweise geringem Risiko auf Schwellen- und Entwicklungsländer setzen.

Charlemagne Vorbild ist der im Jahr 2009 aufgelegte Offshore-Hedgefonds Oaks Global Opportunities Fund.

Portfoliowert soll wenig schwanken

Fondsmanager Stefan Böttcher hat laut Charlemagne seit Auflage einen Ertrag von über 25 Prozent generiert. Der Risiko adjustierte Ansatz soll die Volatilität senken. Bei dem Offshore-Fonds soll sie mit zwölf Prozent Long-only-Portfolios klar geschlagen haben.

Zwar gehe der Fonds Short-Positionen ein, aber in geringerem Maß als Long-Positionen, heißt es – entsprechend der Überzeugung Böttchers, dass eine Anlage in diesen Regionen langfristig positive Ergebnisse bringen wird.

Beim Oaks Emerging Markets and Frontier Fonds handelt es sich weitgehend um eine Aktienstrategie. Er kann jedoch bis zu einem Anteil von 15 Prozent seines Nettovermögens in Anleihen investieren.

Im Aktien-Bereich favorisiert Böttcher unter anderem Zambeef, den größten Hersteller von Grundnahrungsmitteln in Sambia. Die Aktie soll vom steigenden Einkommen und vom Bevölkerungswachstum profitieren. Die Tatsache, dass sie in Lusaka und London notiert wird, schafft zudem eine Arbitrage-Möglichkeit – in London wird die Aktie mit einem Aufschlag von über 30 Prozent auf den Wert in Lusaka gehandelt.

Auf der Verliererseite nennt  Böttcher als Beispiel dagegen BRD Groupe Société Générale, die zweitgrößte Bank in Rumänien. Vor der Kreditklemme konnten sich diese osteuropäischen Banken preiswert über ihre Mutterkonzerne finanzieren und diese Mittel zu höheren lokalen Zinsen als Kredite vergeben – so wurden solide Margen aufgebaut. Heute hat sich diese Lage jedoch grundlegend verändert. Die von der Zentrale subventionierten Kredite sind nicht mehr verfügbar, und es gibt massive Probleme bei der Qualität der Vermögenswerte und beim Deckungsgrad.

In Rumänien ist auch einer der börsennotierten geschlossenen Fonds beheimatet, in die Böttcher investiert. Fondul Proprietatea, der größte Treuhandfonds des Landes für Personen, die ihr Eigentum unter dem ehemaligen kommunistischen Regime verloren haben. Fondul wird derzeit mit einem Abschlag von mehr als 50 Prozent auf seinen Nettovermögenswert gehandelt. (mr)

Foto: Shutterstock

 

 

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