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27. Dezember 2013, 10:00
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DB: Rückkehr zum Trendwachstum in 2014

Die Deutsche Bank rechnet damit, dass die Weltwirtschaft in 2014 zu ihrem Trendwachstum von 3,5 bis vier Prozent zurückfindet und die globale Wirtschafts- und Finanzkrise endgültig hinter sich lässt.

Welt-und-Kursgedo Hns-750 in DB: Rückkehr zum Trendwachstum in 2014

Die globale Wirtschaft soll 2014 wieder auf ihren langjährigen Wachstumspfad zurückfinden.

Die Researcher der Deutschen Bank haben fünf Treiber ausgemacht, deren Zusammenspiel im kommenden Jahr dafür sorgen soll, die enttäuschten Konjunkturhoffnungen der vergangenen Jahre ins Gegenteil verkehren soll. Dabei konstatieren die Banker, dass das Wachstum im privaten und mittelfristig auch im öffentlichen Sektor mit einem Prozent immer noch überschaubar ausfallen dürfte.

Zugpferde USA und China

Die beiden ersten Treiber beziehen sich auf die US-Konjunktur und die chinesische Wirtschaft. In den USA soll der erstarkte Immobiliensektor und die sich beschleunigende Gesundung der amerikanischen Haushalte – nicht zuletzt aufgrund der Rallye an den Aktienmärkten – das Tempo der Konjunkturerholung erhöhen. Die Deutsche Bank rechnet deshalb mit einem Wachstum der US-Wirtschaft um 3,2 Prozent.

Auch für China ist man positiv gestimmt. Zahlreiche Reformen seien dazu geeignet, den Einfluss des Staates auf Unternehmen zu reduzieren und die Wirtschaft im Reich der Mitte effizienter zu gestalten. Im Ergebnis sei deshalb ein Wachstum von acht Prozent zu erwarten.

Wirtschaftswachstum-2014 in DB: Rückkehr zum Trendwachstum in 2014

Aufgrund der in Aussicht gestellten potenziell unbegrenzten Unterstützung der EZB konnte im Bezug auf den dritten Treiber in den Problemländern etwas Tempo aus der fiskalischen Konsolidierung herausgenommen werden. In 2014 dürfte das strukturelle Defizit nur noch um rund 0,25 Prozentpunkte des BIP abgebaut werden, allerdings mit der Folge,  dass der Schuldenstand in der EWU frühestens ab 2015 sinken könne.

Revision des Bankensystems

Als vierten Treiber sieht die Deutsche Bank die fortschreitende Konsolidierung des Bankensystems. Dadurch könnte der Druck für die Geldinstitute nachlassen, ihre Kapitalquoten zu steigern. Nutznießer seien die Nachfrager von Kapital. Denn der beschriebene Prozess könne zu einer Stabilisierung der Kreditvergabe beitragen.

Mehrere Faktoren sollten beim fünften Treiber für einen stärkeren US-Dollar sorgen. Die Deutsche Bank nennt dabei vor allem die sich verstärkende Erwartung, dass die US-Leitzinsen spätestens in 2015 steigen sollten und die US-Leistungsbilanz durch einen massiven Anstieg der heimischen Energieproduktion entlastet werden sollte. Vorgenanntes seien Gründe für einen mehrjährigen Aufwärtstrend des US-Dollars.

Foto: Shutterstock.com

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