21. Februar 2013, 10:44

Janus: USA starten 2014 durch

Im Jahr 2014 steht den Vereinigten Staaten ein Wirtschaftsboom bevor. Das erwarten die Analysten des US-amerikanischen Asset Managers Janus Capital.

JanusDer US-Wirtschaft kann nach einer langen Phase schwachen Wachstums ein dynamischer Aufschwung bevorstehen. Eine dauerhafte Lösung des Fiskalstreits verspräche zur Initialzündung für Unternehmen und Verbraucher zu werden, heißt es von den Experten.

Start in der zweiten Jahreshälfte

Weiter heißt es: Unternehme die US-Regierung ernsthafte Schritte zur Lösung der Schuldenproblematik, prognostizieren die Janus-Experten für die zweite Jahreshälfte eine spürbare Belebung der Konjunktur, die im kommenden Jahr weiter an Fahrt gewinnen wird. Basierend auf diesem Szenario gehen sie davon aus, dass das Wachstum der US-Konjunktur bis in das dritten Quartal hinein auf weiterhin niedrigem Niveau liegen wird und dann 1,5 Prozent erreicht. Für das vierte Quartal rechnen sie jedoch mit einem starken Anstieg auf 3,2 Prozent.

Trotz der konjunkturellen Belebung werde die Inflation im laufenden Jahr bei durchschnittlich 1,8 Prozent liegen und damit noch etwa unter dem Zielwert der US-Notenbank Fed. Dies werde es Janus zufolge der Fed erlauben, ihre Zinsen weiterhin niedrig zu halten und damit die Konjunktur ebenso wie den auf Erholungskurs liegenden Immobilienmarkt von monetärer Seite aus zu stützen.

Die Janus-Experten argumentieren, dass mit dem jüngst von Kongress und Senat ausgehandelten Haushaltskompromiss und der vorübergehenden Aussetzung der Schuldenbremse das befürchtete „financial cliff“ zunächst einmal umschifft sei. Gleichwohl die nachhaltige Sanierung der Staatsfinanzen weiterhin ungelöst ist, sind sie zuversichtlich, dass die US-Regierung in den kommenden Monaten die Fiskalprobleme ernsthaft angehen und eine Steuerreform auf den Weg bringen wird. Damit hätten Unternehmen und Konsumenten endlich finanzielle Klarheit.

Als „financial cliff“ wird das ursprünglich zum Jahresbeginn geltende Bündel aus Ausgabenkürzungen und Steuererhöhung verstanden, durch das die Regierung die Neuverschuldung eindämmen und den Staatshaushalt auf lange Sicht ausgleichen will. Ökonomen fürchteten jedoch infolge der Maßnahmen einen Einbruch der US-Konjunktur.

Der politische Streit um eine Verschiebung der zum Jahresanfang geplanten Maßnahmen hatten sowohl die Wirtschaft als auch die Finanzmärkte belastet. Falle dieser Unsicherheitsfaktor bis zur endgültig Jahresmitte weg, erwartet Janus, dass viele Unternehmen ihre defensive Strategie aufgeben und massiv investieren werden – bis dahin allerdings werde die Phase schwachen Wirtschaftswachstums aller Wahrscheinlichkeit nach andauern.

So hatten in den vergangenen Monaten Rüstungsunternehmen wie Lockheed und General Dynamics ihre Bargeldbestände in Hinblick auf das drohende Zusammenstreichen des US-Verteidigungsetats deutlich aufgestockt und der Technologie-Konzern Xerox berichtet, dass viele seiner Unternehmenskunden ihre IT-Investitionen erheblich zurückgefahren haben. (mr)

Foto: Shutterstock


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3 Kommentare

  1. Hey Karl, jag tror inte att du ökar på risken att dina barn blir mobbade genom att publicera fina minnen på en blogg, du kan inte orsaka eller skydda ditt barn från mobbning på det viset, hur välvilligt du så klart än menar.
    sammy dress http://www.sammydress.cc

    Kommentar von sammy dress — 31. Januar 2015 @ 08:35

  2. Jaja…die Einsteigertarife waren an allem schuld :) Es war doch schon vor Jahren abzusehen, dass das Prinzip Leute billig in die PKV zu locken, damit sie später bessere Tarife wählen, einfach nicht funktionieren kann. Ich kenne selbst einige “Selbstständige”, die ohne zu überlegen sofort in die PKV gegangen sind, weils da “nur” 120 Euro gekostet hat….Die Marktbereinigung tut der Branche gut aber ich bezweifle, ob die Vollversicherungen auf Dauer noch tragbar sind…das Geschäft liegt ganz klar in den Zusatzpolicen.

    Kommentar von Hr. Meier — 31. Januar 2015 @ 03:03

  3. Da dreht sich bei mir der Magen um, wenn ich das lese “Herr Franken von der DVAG”…die Fehlverhalte und Exzesse einzelener Marktteilnehmer”..bitte an der Stelle mal Selbstkritik üben…vielen Dank.
    Was dieser Artikel verschweigt.. die Generation “Y”, wünscht sich Sicherheit und eine finanzielle Basis nach dem Studium…das bietet eine selbständige Tätigkeit nicht. Nach dem Studium fängt man in der Regel bei “null”auf dem Konto an zu arbeiten. Und woher also das erste Geld verdienen? Richtig VERKAUFEN!!! Ein Null auf dem Konto zwingt zum Verkaufen, “Beratung” wird da Nebensache, und das hilft der Branche leider nicht, ihr Image zu verbessern… wenn man nur das kurzfristige Wachstum im Blick hat, blockiert das beim Umdenken.

    Kommentar von Tom Bein — 30. Januar 2015 @ 15:17

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