Anzeige
11. Dezember 2013, 18:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Japans Yen unter Druck

Anleger wetten gegen Nippons Währung. Immer mehr institutionelle Spekulanten wie Hedgefonds, Banken und Vermögensverwalter bauen ihre Positionen in Japanischen Yen ab und gehen verstärkt Short-Positionen ein.

Japan

Das sagt Niall Delventhal, vom Währungsspezialisten Forex Capital Markets (FXCM): “Seit fünf aufeinanderfolgenden Wochen nun schon setzen sie verstärkt auf eine weitere Abwertung der japanischen Währung. Anfang November lag die Netto-Position noch bei minus 74.000 Kontrakten (Long- minus Short-Kontrakte) Aktuell hat sich diese Position fast verdoppelt und liegt bei minus 134.000 Kontrakten. Damit setzen institutionelle Spekulanten derartig einseitig auf eine einsetzende Yen-Schwäche wie zuletzt im Juli 2007.”

Misstrauen gegenüber Yen nimmt zu

Das am Montag veröffentlichte Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Jahresvergleich von 1,1 Prozent enttäuschte Delventhal ebenso: “Erwartet wurde ein Plus von 1,6 Prozent. Damit wird die japanische Notenbank im Gegensatz zu ihren amerikanischen Kollegen an ihrem sehr expansiven Kurs über das kommende Jahr hinaus festhalten. Deshalb spricht aktuell vieles für eine Fortsetzung der Dollar-Stärke gegenüber dem Japanischen Yen.”

Zeitgleich werden in den USA die Argumente der Notenbank für eine unverminderte Fortsetzung ihrer ultralockeren Geldpolitik knapp. “Die mangelnde Rendite des Yen im Vergleich zum US-Dollar macht bei verstärkter Risikoneigung der Marktteilnehmer den Greenback um einiges attraktiver”, so Delventhal. (mr)

Foto: Shuttertstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...