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16. Mai 2013, 10:35
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Bei Aktienhöchstständen mitfeiern

Die Aktienmärkte kannten in den vergangenen Tagen nur noch eine Richtung – nach oben. Und auch in drei der vier vergangenen Jahre konnten Anleger mit der richtigen Aktienauswahl eine Menge Geld verdienen.

Kolumne von Achim Küssner, Schroders

Küssner

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Achim Küssner, Schroders

Die Aktienmärkte kannten in den vergangenen Tagen nur noch eine Richtung – nach oben. Und auch in drei der vier vergangenen Jahre konnten Anleger mit der richtigen Aktienauswahl eine Menge Geld verdienen.

Auch unsere jüngste Anlegerstudie belegt, dass derzeit Aktien stärker auf der Einkaufsliste der Anleger stehen – und hierbei vor allem Europa, die Schwellenländer, Asien und die USA.

Festverzinstes unattraktiv

Denn festverzinsliche Investments haben es schwer, Renditen über dem Inflationsniveau zu erzielen. Nachdem die Notenbanken in den USA, in Großbritannien und Japan die Zinsen praktisch abgeschafft haben, ist auch die EZB nach der Leitzinssenkung auf 0,5 Prozent auf dem besten Wege dorthin. Sogenannte risikofreie Anleihen wie etwa Bundesanleihen gleichen nicht einmal die Teuerungsrate aus.

Das sind Faktoren, die offenbar noch nicht ausreichend verstanden wurden. Denn wie sonst kann man sich die Zurückhaltung deutscher Anleger erklären? Sicherlich nicht mit einem bewussten Vermögensverzicht. Wahrscheinlicher ist, dass die Anleger in Geldfragen stärker an die Hand genommen werden müssen und mehr Beratung brauchen.

Die Verunsicherung ist irgendwo ja auch verständlich. „Aktien – schön und gut, aber wann soll ich mir welche Titel aus welchen Ländern und in welcher Währung ins Depot legen?“, mag sich so mancher Privatanleger fragen. Zwar gibt es an der Börse keine Garantien, aber dafür Profis, die sich jeden Tag mit solchen Fragen näher beschäftigen. Zum Beispiel Manager vermögensverwaltender Fonds – ihr Job ist es, die Chancen und Risiken an den Märkten zu erkennen, somit können Anlegern schwierige Anlageentscheidungen abgenommen werden.

Bei der Portfolio-Bestückung muss schließlich einiges beachtet werden: Welche Anlageklasse, welches Timing, welche Währung oder welche Einzelwerte sollen es sein? Entscheidungen, die vielen Privatanlegern häufig schwer fallen dürften, da sie nicht so nah an Märkten und wichtigen Informationen dran sind. Aufgrund seines Know-Hows kann ein guter Fondsmanager in vermögensverwaltenden Fonds mehrere Anlageklassen zusammenstellen und das Risiko entsprechend des Anlegerprofils managen.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal eines vermögensverwaltenden Fonds ist zudem seine mittel- bis langfristige Performance. Das Anlagevehikel soll nicht nur Erträge erwirtschaften, wenn die Börsen in bestimmten Phasen nach oben ausschlagen, sondern möglichst über Jahre hinweg positive Renditen erzielen. Nur so kann das hart erarbeitete Vermögen vor der schleichenden Geldentwertung geschützt werden. Und da in jedem vermögensverwaltenden Fonds auch Aktien enthalten sind, können Anleger auch so bei Höchstständen in Frankfurt und New York mitfeiern.

 

Autor Achim Küssner ist Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH.

Foto: Schroder Investment Management

 

 

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