Anzeige
28. Januar 2013, 15:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Reale Assets auf der Erfolgsspur

Der Investmentmanager und exklusiver Manager der Julius Bär Fonds, Swiss & Global Asset Management, hält reale Werte derzeit für aussichtsreicher als festverzinsliche Wertpapiere.

Reale Werte

Anton Oberhofer, Swiss & Global Asset Management: “Die Schritte in Richtung einer europäischen Bankenaufsicht sind von hohen Erwartungen auf eine größere Finanzstabilität in Europa begleitet.”

Aktien und Immobilien böten aktuell im Vergleich zu Anleihen hohe laufende Renditen und günstige Bewertungen, so Anton Oberhofer, Experte für institutionelle Mandate bei der Fondsgesellschaft.

Zudem seien sie am ehesten in der Lage, eine moderate Erhöhung der Inflation zu verkraften. Allerdings böten ausgewählte Anleihen von Schwellenländern oder Unternehmen ebenfalls gute Chancen auf positive reale Renditen.

Bernanke hält Leitzinsen niedrig

“Die jüngsten geldpolitischen Maßnahmen könnten die Transformation von einer deflationären in eine möglicherweise inflationäre Phase beschleunigen”, erklärt Oberhofer.

So hatte Ben Bernanke, der Präsident der US-amerikanischen Notenbank Fed, zuletzt angekündigt, die Leitzinsen so lange niedrig zu halten, bis die US-Wirtschaft zurück zu stärkerem Wachstum finde und die Arbeitslosenquote in den USA unter 6,5 Prozent sinke.

“Dies deutet insofern auf einen Paradigmenwechsel hin, als zugunsten des Wachstums nun höhere Inflationsrisiken in Kauf genommen werden”, erläutert Oberhofer. Von den niedrigen Inflationsraten der vergangenen zehn Jahre hätten vor allem festverzinsliche Anlagen profitiert.

Experten bevorzugen Realwerte

Für die nächste Phase der Entwicklung bevorzugen die Experten von Swiss & Global allerdings Realwerte wie Aktien und Immobilien. Derzeit sind Aktien in der Asset Allocation übergewichtet.

“Für Aktien spricht insbesondere die nach wie vor relativ hohe Eigenkapitalrendite von 11,8 Prozent sowie die ansprechende Dividendenrendite nach Quellensteuern von 2,8 Prozent”, erläutert Aktienstratege Carlo Capaul. Er hat Titel aus den Sektoren Gesundheit und Technologie übergewichtet. Versorger und Finanzdienstleister hält er aktuell für weniger attraktiv.

Unterstützung erhalten Dividendenpapiere auch von der weiteren Entwicklung in Europa: “Die Schritte in Richtung einer europäischen Bankenaufsicht sind von hohen Erwartungen auf eine größere Finanzstabilität in Europa begleitet”, ergänzt Oberhofer.

“Aus Sicht der Finanzmärkte ist diese Entwicklung zu begrüßen, denn sie sollte das Wachstum wieder beleben.” Dennoch dürfte Europa nach Einschätzung von Swiss & Global erst 2014 wieder zu positiven Wachstumsraten zurückfinden.

Auch in den USA dürfte die Konjunktur sich zunächst wenig dynamisch entwickeln. Optimistischer bewertet die Fondsgesellschaft die Aussichten für Asien und insbesondere China. Auch andere große Schwellenländer wie Brasilien, Indien und Russland dürften überdurchschnittlich stark wachsen. (fm)

Foto: Swiss & Global Asset Management

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Sachwertbranche lebt noch

Zwei Veranstaltungen in der vergangenen Woche belegen eine Belebung der Sachwertbranche, ließen aber auch Fragen offen. Antworten gibt es vielleicht auf einem weiteren Event an diesem Mittwoch. Der Löwer-Kommentar

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...