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25. April 2013, 12:03
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Rohstoffe: Gold statt Agrar

Viele Rohstoffpreise sind in den vergangenen Monaten unter Druck geraten, verantwortlich sind Zweifel an der Stärke der Weltkonjunktur. Aktuell setzen Anleger als Basiswert zuvorderst auf Gold, Agrarrohstoffe spielen dagegen keine Rolle, wie die DAB Bank analysiert.

Rohstoffe

 

Wie die Direktbank mit Sitz in München mitteilt, zeigt eine aktuelle Auswertung von Anlegerdepots, dass Gold und Silber die beliebtesten Basiswerte für Rohstoffderivate sind. Öl, Platin und Palladium folgen auf den Plätzen. Anleger können mit Derivaten sowohl von steigenden als auch von fallenden Rohstoffpreisen profitieren.

DAB: Agrarinvestments nicht im Visier privater Anleger

Agrarrohstoffe spielen bei den Kunden der DAB Bank dagegen kaum eine Rolle. Die fünf Rohstoffe Gold, Silber, Öl, Platin und Palladium hatten in den vergangenen Monaten einen konstanten Anteil von 98 Prozent aller Rohstoffinvestments mit Derivaten. Die restlichen zwei Prozent entfallen auf andere Commodities wie Aluminium, Kupfer, Erdgas sowie Agrarrohstoffe. Zu letzteren gehören etwa Weizen, Schweine, Rinder, Zucker oder Kaffee. Die kontrovers diskutierten Investments in Agrarrohstoffe – Kritiker unterstellen unterstellen unnötige und gefährliche Preissprünge als Folge von Spelulation – werden von Privatanlegern laut DAB Bank kaum gehandelt.

Hintergrund: In den zurückliegenden Monaten gab es bei Gold und Silber starke Kursverluste. Die Unsicherheit der Kundschaft ist nach Einschätzung der DAB Bank nach wie vor groß, der dramatische Kursverfall habe viele Investoren aufgeschreckt. (mr)

Foto: Shutterstock

 

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