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6. September 2013, 14:13
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Vermögensverwaltende Fonds: Dossier

“Die Kapitalmärkte sind nervöse Gebilde, die immer schon die nächste Geschichte wittern, noch bevor die alte zu Ende erzählt ist”, weiß Dr. Georg Graf von Wallwitz. Damit nennt der Geschäftsführer des Vermögensverwalters Eyb & Wallwitz die große Herausforderung…

Vermögensverwaltende Fonds

… , der sich Anleger und Berater auf dem Börsenparkett und an den Anleihemärkten gegenüber sehen.

Anleger und Berater setzen auf vermögensverwaltende Fonds

Auch aus diesem Grund befinden sich vermögensverwaltende Fonds seit einiger Zeit weit oben auf dem Einkaufszettel der Investoren. Das Gros dieser Produkte versucht, mehrere Anlageklassen wie etwa Aktien und Renten möglichst geschickt zu kombinieren, um so auch in unterschiedlichen Marktphasen jeweils eine vorzeigbare Rendite zu erzielen.

Aber selbst Fondsmanager, die sich auf eine Asset-Klasse konzentrieren, nehmen mit Hinweis auf ihre flexible Anlagestrategie zunehmend für sich in Anspruch, das Vermögen ihrer Kunden jeder Situation angemessen anlegen zu können.

Der britische Vermögensverwalter Schroders Investment Management setzt dabei auf breit gestreute Portfolios: „Bessere Renditechancen und weniger Risiken ermöglichen Multi-Asset-Strategien, die ein breites Spektrum von Anlageklassen nutzen – einschließlich alternativer Investments wie Private Equity, Schwellenländeranleihen, Infrastrukturwerten, Rohstoffen und Immobilien“, urteilt Gregor Hirt, Leiter des Bereichs Multi-Asset-Anlagen für Kontinentaleuropa.

Seine Produkte fallen bei Schroders in den Bereich der vermögensverwaltenden Fonds, sind auf Kapitalerhalt ausgerichtet und können in schwierigen Marktphasen ihre defensiven Investments auf bis zu 100 Prozent hochfahren.

Streuen für mehr Rendite und weniger Risiko

Hirt: „Denn nur das Mischen von gering korrelierenden Anlageklassen verbessert das Risiko-Rendite-Profil eines Portfolios entscheidend.” Der Einsatz vielfältiger Investmentinstrumente sei außerdem günstig. Schroders nutzt zum Beispiel in seinen Multi-Asset-Fonds neben hauseigenen und externen Fonds auch Termingeschäfte oder börsengehandelte Indexfonds (ETFs), wie der Fondsmanager erklärt: „Auf diese Weise wird eine kosteneffiziente, schnelle und breite Diversifikation bei Anlageklassen, Risikoquellen und Instrumenten erreicht.“

Das heißt, vermögensverwaltende Fonds reduzieren die Gefahr für Anleger, Verluste einzufahren. Diverse Studien belegen, dass Multi-Asset-Fonds die Volatilität und das Risiko senken können, wenn sie einem Depot beigemischt werden.

Auch die Fondsgesellschaft Franklin Templeton bietet vermögensverwaltende Fonds an. Bereits der im Jahr 2008 verstorbene Unternehmensgründer Sir John Templeton ließ verlauten: „Es gibt nur einen Anlegertyp, der nicht streuen sollte: Den, der immer richtig liegt.”

Im Folgenden finden Sie weitere aktuelle Artikel, in denen Experten die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten analysieren und Vermögensverwalter wie auch Fondsgesellschaften die neuesten Produkttrends vorstellen.

Vermögensverwalter bleiben zuversichtlich

Commerzbank: Euroland startet durch

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