Anzeige
Anzeige
23. Juli 2014, 10:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Axa IM favorisiert Europa-Aktien

In der ersten Jahreshälfte war die Performance nahezu aller Assetklassen außergewöhnlich gut. Besonders überraschend fielen die hohen Gewinne am Aktienmarkt aus. Dennoch setzt Axa Investment Managers (Axa IM) weiter auf risikoreichere Anlagen.

DrFranzWenzel750 in Axa IM favorisiert Europa-Aktien

Franz Wenzel, Axa IM, erwartet Fortschritte bei der Konjunktur und eine weiterhin niedrige Inflation.

“Seit ihrem Tief von 676 Punkten im März 2009 haben sich die amerikanischen Aktienkurse fast verdreifacht. Sie haben zwei Jahre lang fast unterbrochen zugelegt – ohne eine größere Korrektur, also ohne Verluste von mehr als fünf Prozent”, so Franz Wenzel, Leiter Anlagestrategie bei Axa IM.

Notenbanken beflügeln Aktien

“Auch langfristig gehen wir von guten Rahmenbedingungen aus: Die Konjunktur wird leichte Fortschritte machen, und die Inflation wird niedrig bleiben. So können die Notenbanken ihrer sehr expansiven Geldpolitik treu bleiben. Das alles wird risikoreichere Anlageklassen, besonders Aktien, beflügeln”, so die Volkswirte.

Kurz- wie langfristig raten sie dazu, internationale Aktien überzugewichten, besonders optimistisch bleiben sie für den Euroraum. Zwar seien Aktien derzeit alles andere als billig: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von US-Aktien etwa liege bei einem Wert von 19, und die Handelsvolumina würden aktuell fallen.

“Hierbei handelt es sich aber letztlich um rein technische Entwicklungen, die aus unserer Sicht keine heftige Korrektur zur Folge haben werden. Darüber hinaus hat Fed-Chefin Janet Yellen zuletzt wenig Zweifel daran gelassen, dass die US-Geldpolitik noch bis mindestens Mitte 2015 expansiv sein wird”, so Wenzel.

Liquidität wichtige Stütze für Risiko-Wertpapiere

Auch andere wichtige Notenbanken pumpen weiter Liquidität in den Markt – und das sei eine wichtige Stütze für risikobehaftete Wertpapiere. Verhaltener geben sich Wenzel und sein Team dagegen bei Rentenpapieren: Bis zum Jahresende rechnen sie mit einem Anstieg der US-Zehnjahresrenditen auf drei Prozent. Sie raten deshalb, US-Staatsanleihen unterzugewichten. Den Zielwert für zehnjährige Bundesanleiherenditen haben die Volkswirte dagegen erneut gesenkt, auf aktuell 1,5 Prozent.

“Zwar gehen wir nicht davon aus, dass die Renditen der Bundesanleihen stark auf Veränderungen der US-Renditen reagieren – in der Vergangenheit war die Elastizität zwischen beiden Staatsanleihen eher gering – dennoch raten wir auch bei Bundesanleihen zur Vorsicht”, erläutert Wenzel.

Unternehmensanleihen sollten Anleger laut den Experten hingegen neutral gewichten: “Corporate Bonds trauen wir aktuell mehr zu als Staatsanleihen. Trotz der engen Spreads profitieren sie noch immer von der Renditejagd der Investoren.”

Foto: Axa IM

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Sachwertbranche lebt noch

Zwei Veranstaltungen in der vergangenen Woche belegen eine Belebung der Sachwertbranche, ließen aber auch Fragen offen. Antworten gibt es vielleicht auf einem weiteren Event an diesem Mittwoch. Der Löwer-Kommentar

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...