18. Juni 2014, 14:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Barings: Steigende Investmentchancen in Frontier Markets wie Nigeria

Durch Unternehmen wie Guaranty Trust Bank, Zenith Bank und Nigerian Breweries steht Nigeria an erster Stelle, wenn es um Investmentchancen in Frontier-Märkte geht, so Baring Asset Management.

Nigeria in Barings: Steigende Investmentchancen in Frontier Markets wie Nigeria

Nigeria zählt laut Barings zu den aussichtsreichsten Grenzmärkten.

Nigeria, Afrikas größte Volkswirtschaft, korrigierte unlängst sein BIP für 2013 auf 500 Milliarden US-Dollar nach oben, womit das Land nun auf Platz 26 der weltweit größten Volkswirtschaften steht. In diesem Land, das weitreichende Reformen durchläuft, könnten die im Jahr 2015 anstehenden Parlamentswahlen zusätzliche Chancen für Anleger bieten, glaubt Barings.

Nigeria größte Länderposition bei Barings

Nigeria hat im Baring Frontier Markets Fund aktuell eine Gewichtung von 13,2 Prozent und ist damit die größte Länderposition, gefolgt von Saudi-Arabien (9,7 Prozent), Kuwait (9,6 Prozent) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (9,2 Prozent).

Die MENA-Region nimmt 42,2 Prozent des Fondsvolumens ein, afrikanische Positionen machen 21,6 Prozent aus, darauf folgen Asien (13,8 Prozent) und Osteuropa (8,6 Prozent).

Im April feierte der Baring Frontier Markets Fund sein einjähriges Bestehen und überzeugt mit einer Wertentwicklung über ein Jahr von 24,8 Prozent, so Barings. Michael Levy, Manager, Baring Frontier Markets Fund, sagt: “Die Hauptgründe dafür, Frontier-Märkte in ein Investmentportfolio mit einzubeziehen, sind heute die gleichen wie zur Zeit der Fondsauflegung: Diese Märkte verfügen über ein enormes langfristiges Wachstumspotenzial innerhalb einer Weltwirtschaft, die von eher schwachem Wachstum geprägt ist. Grenzmärkte sind ineffiziente Märkte in einem frühen Entwicklungsstadium, die viele fehlbewertete Investmentchancen bieten. Darüber hinaus weisen sie niedrige Korrelationen mit den Aktienmärkten der Industrie- und Schwellenländer auf.”

Positive Vorzeichen für Grenzmärkte

Die Prognosen für Eigenkapitalrendite und Dividendenrendite für Grenzmärkte im Jahre 2015 seien wesentlich besser als für Industrie- und Schwellenmärkte, sie spiegelten höhere relative Wirtschaftszuwachsraten und frühzeitige Opportunitäten wider. Auch die Prognose für das BIP-Wachstum läge oberhalb vergleichbarer Länder, sowohl für die nahe Zukunft als auch für die kommenden Jahrzehnte.

Ein gutes Beispiel für eine Anlagechance in Frontier-Märkten sei die Zenith Bank. Die zweitgrößte Bank in Nigeria profitierte laut Barings von einem vorsichtigen Risikoansatz und entsprechend der Prognosen von Barings werde das zukünftige Kreditwachstum auf nachhaltige und gewinnbringende Weise 15 Prozent pro Jahr übersteigen.

Darüber hinaus wiesen die äußerst liquiden Bilanzen eine Anlagenintensität auf, die zu den höchsten weltweit gehöre. Weitere von Barings bevorzugte Grenzmarktaktien umfassen Safaricom aus Kenia sowie den größten Autohändler in Laos, Kolao Holdings, der von dem steigenden privaten Pkw-Bestand in Laos und den benachbarten Ländern Kambodscha und Myanmar profitiert.

Katar und VAE werden Schwellenländer

Infolge der jüngsten Ankündigung, dass Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate ab dem 2. Juni vom MSCI Frontier Markets Index in den MSCI Emerging Markets Index umgruppiert werden, werde Afrika für Anleger in Grenzmärkten zunehmend wichtiger werden, so glaubt man bei Barings.

“Afrika ist eine der Regionen, in denen wir ein starkes langfristiges Investmentpotenzial erkennen. Eine Konsequenz der Indexveränderung ist, dass wir eine gesteigerte Aufmerksamkeit für die Märkte in der Region erwarten. Da sich mit zunehmender Entwicklung der Volkswirtschaften auch die der Grenzmärkte weiter entfalten, ist dies unserer Ansicht nach auch gleichzeitig einer der Hauptgründe dafür, weshalb diese Märkte für Anleger weiterhin eine so spannende Anlageklasse sind”, sagt Fondsmanager Levy.

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Stuttgarter: Digitalisierung schreitet voran

Die Stuttgarter bietet ihren Geschäftspartnern ab sofort einen vollständig elektronischen Antragsprozess: den eAntrag mit eSignatur. Vermittler sollen damit Anträge schnell und komfortabel unterschreiben und einreichen können.

mehr ...

Immobilien

Stockholm ist Shoppingcenter-Hotspot für Immobilieninvestoren

Die schwedische Hauptstadt Stockholm ist aufgrund ihres  Rufes als “sicherer Hafen” Europas beliebteste Location für Investments in Shopping Center. Das ergab eine aktuelle Analyse des Immobilien-Dienstleisters Savills.

mehr ...

Investmentfonds

Pross: “Ergebnis der Fondsbranche ist mehr als respektabel”

Das von der Fondsbranche verwaltete Vermögen ist in 2016 gestiegen. Das Neugeschäft konnte indes nicht überzeugen, wie die aktuellen Zahlen des Fondsverbandes BVI insbesondere für den Retail-Markt belegen.

mehr ...

Berater

Schenkungssteuer: Vorsicht bei Vermögenstransfers

Verheiratete Führungskräfte müssen aufpassen. Vermögenstransfers können unerwartet Schenkungsteuer auslösen. Die aktuelle Rechtsprechung erhöht den Handlungsdruck. Welche Steuerfallen drohen und wie sie sich umgehen lassen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Reederei Offen und DEVK steigen bei Marenave ein

Die Marenave Schiffahrts AG hat eine Investorenvereinbarung mit der CPO Investments GmbH & Co. KG aus der Gruppe des Hamburger Reeders Claus-Peter Offen sowie der DEVK Allgemeine Versicherungs-AG abgeschlossen.

mehr ...

Recht

Stornogefährdete Verträge: Das sollten Vertreter wissen

Der Versicherungsvertreter behält seinen Provisionsanspruch, wenn der Versicherer seiner Pflicht zur Nachbearbeitung stornogefährdeter Verträge nicht ordnungsgemäß nachkommt. Dies ist einer der Leitsätze zu Provisionszahlungsansprüchen des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

mehr ...