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11. September 2014, 11:12
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Kunden wollen kein Protokoll

Jeder dritte Anlageberater in Banken und Sparkassen lehnt das Beratungsprotokoll ab, so eine aktuelle Umfrage des Fachmagazins “Der Zertifikateberater” (DZB). Fast genauso viele glauben, dass auch Kunden lieber auf die Protokolle verzichten würden.

Beratungsprotokoll: Unbeliebt bei Kunden und Beratern

Rund 28 Prozent der befragten Anlageberater glauben, dass Kunden lieber auf das Beratungsprotokoll verzichten würden.

Der Studie zufolge halten rund 60 Prozent der Berater das Beratungsprotokoll  für eine schlechte Idee. Jeder zehnte beurteile sie sogar als sehr schlecht. Die befragten Anlageberater empfinden die Protokolle demnach sogar als Belastungsfaktor für den Absatz jeglicher Wertpapiere. So beobachte jeder zweite Anlageberater, dass die Beratung zu Aktien und ähnlichen Investments seit Einführung der Protokollpflicht nachlässt.

Kunden würden auf  Protokoll verzichten

Auch beim Kunden komme die Dokumentierung nicht gut an, bestätigen der Umfrage zufolge mehr als 30 Prozent der Berater. Beinahe ebenso viele sind demnach der Ansicht, dass die meisten Kunden lieber auf das Beratungsprotokoll verzichten würden (28 Prozent).

Beratungsprotokoll: Unbeliebt bei Kunden und Beratern

Quelle DZB 

DZB befragt monatlich Anlageberater, Vermögensverwalter und Zertifikateemittenten. An der aktuellen Umfrage waren 14 Emittenten und 141 Berater aus allen Institutsgruppen beteiligt. Gut ein Drittel der Teilnehmer gehörten dem Genossenschaftssektor, ebenso viele den Sparkassen an. Knapp 12 Prozent kommen von Privatbanken. Die Übrigen arbeiten bei Vermögensverwaltern und freien Vertrieben. (jb)

Foto: Shutterstock

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2 Kommentare

  1. @ Nils Fischer:
    Ihre Aussage ist korrekt. Umgekehrt wird allerdings auch ein Schuh daraus: Wer ehrlich, sauber und fair berät braucht keine Dokumentation! Denn Derjenige hört sich die geäußerten Bedürfnisse an, erarbeitet eine ehrliche und gründliche Datenbasis. Ermittelt auf dieser Grundlage sauber den objektiven Bedarf des Kunden und empfiehlt dem Kunden dann fair die Produkte, die den Bedarf seines Kunden decken. Ein so handelnder Berater benötigt nur dann eine Dokumentation, wenn der Kunde von der Empfehlung abweicht.

    Kommentar von Ronald G. Schwanczar — 15. September 2014 @ 10:06

  2. Ein Schelm, der Böses dabei denkt ! Natürlich lehnen diese Berater, und aus sehr guten Gründen jegliche Dokumentation Ihres Treibens, ab. Wer ehrlich, sauber und fair berät, braucht keinerlei Dokumentation zu fürchten, oder ?

    Kommentar von Nils Fischer — 12. September 2014 @ 11:14

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