20. August 2014, 13:35
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Legg Mason: Biotech bleibt attraktiv

Clearbridge Investments, Tochter der US-Fondsgesellschaft Legg Mason, setzt weiterhin auf Aktien der Biotech-Branche. „Trotz aktueller Schwäche stellen Biotech-Werte nach wie vor äußerst attraktive Investmentchancen dar“, sagt Fondsmanager Evan Bauman.

Biotech

Gemeinsam mit Richie Freeman leitet Baumann den rund 2,9 Milliarden US-Dollar schweren Legg Mason Clearbridge US Aggressive Growth Fund. Aktien von Biotechnologie-Unternehmen ständen seit nunmehr 30 Jahren ganz weit oben auf der Einkaufsliste, so die beiden Fondsmanager: “Das wird auch so bleiben, denn der Sektor befindet sich noch immer in einer sehr frühen Wachstumsphase. Trotz aktueller Schwäche stellen Biotech-Werte nach wie vor äußerst attraktive Investmentchancen dar.“

Langfristige Anlagestrategie

Die Fondsmanager nutzen die sinkenden Kurse nach eigenem Bekunden dazu, ihre Positionen in favorisierten Werten wie Biogen Idec oder Amgen auszubauen.

Baumann erklärt: „Wir gewichten auch weiterhin den Gesundheitssektor im Fonds über – insbesondere Biotech-Werte, die aktuell zum allerersten Mal mit einem deutlichen Abschlag zu den großen Pharmawerten gehandelt werden. Der Biotechnologie-Sektor profitiert dank starker Bilanzen von der Konsolidierung. Titel wie Biogen haben zudem Medikamente im Wert von vier Milliarden US-Dollar am Markt. Und dennoch befinden sie sich aus unserer Sicht noch in einer sehr frühen Wachstumsphase.“

Bauman und Freeman sind langfristige Investoren, im Schnitt hält das Duo Fondstitel 17 Jahre: “Amgen ist beispielsweise seit Mitte der 80er Jahre im Portfolio, Biogen seit 1991”, so Baumann.

Generell rechnen Bauman und Freeman künftig mit deutlich mehr Volatilität, weil viele Sektoren aus ihrer Sicht bereits hoch bewertet sind: “Typischerweise schaffen es nur ein bis zwei Werte pro Jahr in das Portfolio. Und dieses Jahr könnte, wie auch schon 2000, noch interessante Investmentchancen bieten, sobald es zu Korrekturen in den überteuerten Bereichen des Marktes kommt. Erst kürzlich haben wir so Nuance Communications zu unserem Portfolio hinzugefügt, nachdem wir den Hersteller von Spracherkennungssoftware mindestens zehn Jahre genau beobachtet und analysiert haben.“ (mr)

Foto: Shutterstock

 

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