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6. August 2014, 09:02
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“Paradigmenwechsel beim Einsatz von ETFs”

Ishares, Indexfondstochter der US-Fondsgesellschaft Blackrock, dominiert den ETF-Markt. Michael Grüner leitet den Vertrieb in Deutschland, Österreich und Osteuropa.

ETF

“Größe ist als klarer Wettbewerbsvorteil im ETF-Markt zu sehen.”

Cash.: Sie haben im Juni 2014 sogenannte Core-ETFs in Deutschland gestartet. Was zeichnet diese Produkte aus?

Grüner: Die Ishares-Core-Familie liefert Anlegern Bausteine für den langfristig ausgerichteten Kern ihrer Portfolios, die einfach zu navigieren, kostengünstig und transparent sind. Mit diesen zehn Kernbausteinen können kosteneffizient 80 bis 90 Prozent eines ausgewogenen Mischportfolios aus Aktien und Renten zusammengestellt werden.

Das Angebot komplexer Indexfonds nimmt zu. Wie schätzen Sie die Erfolgsaussichten ein?

Der sogenannte Smart-Beta-Ansatz – wir bevorzugen den Ausdruck Strategic Beta – stellt zur Zeit nur ein Prozent des globalen ETF-Marktes dar. Wir glauben aber an das stetige Wachstum dieses Segments, beispielsweise im Bereich von sogenannten Minimum-Volatility-ETFs, bei Strategien, die Faktoren wie Wachstum, Profitabilität und Größe berücksichtigen, oder auch bei alternative Indexkonzepten im Rentenbereich.

Für viele Standard-ETFs werden die Gebühren gesenkt. Warum? Erwarten Sie ähnliches bei komplexen und weniger nachgefragten Indexfonds?

Wir sehen einen Paradigmenwechsel beim Einsatz von ETFs. Viele Buy-and-hold-Investoren setzen heute auf ETFs als Kern ihres Portfolios, und für diese sind die Kosten für ihre Kerninvestments über Zeit entscheidend. Dieser Entwicklung werden wir mit unserer Core-Serie gerecht.

Wir glauben allerdings nicht, dass sich diese Gebührenreduktion an anderer Stelle fortsetzt, da für Nischenprodukte die Trading-Kosten sehr viel bedeutsamer sind als die Management-Gebühren. Wir prüfen die Preisgestaltung unserer Fonds aber natürlich fortlaufend.

Seite zwei: “Skaleneffekte im ETF-Geschäft sind groß”

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