Anzeige
Anzeige
4. Juli 2014, 12:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DSW: Prognosequalität bei Dax-Titeln verschlechtert

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Düsseldorf, und die Hamburger Kirchhoff Consult AG haben die Geschäftsberichte der im Dax enthaltenen Unternehmen hinsichtlich ihrer Prognosequalität untersucht.

B Rse-FRankfurt750 in DSW: Prognosequalität bei Dax-Titeln verschlechtert

Deutsche Börse in Frankfurt

Dabei wurden qualitative und quantitative Angaben zur zukünftigen Geschäftsentwicklung analysiert. Quantitative Angaben fielen besonders positiv ins Gewicht. Zwar erreichten diesmal immerhin acht Dax-Gesellschaften das Prädikat „hohe Transparenz“, gegenüber sieben im vergangenen Jahr.

Auf der anderen Seite stieg die Zahl der Unternehmen, denen eine „niedrige Transparenz“ bescheinigt werden musste, von sechs im Vorjahr auf aktuell zehn. Diese Gesellschaften haben in ihren Prognoseberichten nicht nur auf quantitative Angaben zum Konzernergebnis verzichtet, sondern auch auf andere wichtige Informationen wie etwa solche zur zukünftigen Finanzierungsstruktur oder zur erwarteten Liquidität.

“Ergebnisse sind sehr zu kritisieren”

Zwölf Unternehmen – darunter Adidas, Bayer und BMW – fallen laut der Untersuchung in die Kategorie “mittlere Transparenz”. Klaus Rainer Kirchhoff, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Kirchhoff Consult AG: “Aus Anlegersicht sind die Ergebnisse unserer aktuellen Prognosestudie sehr zu kritisieren. Denn bei immerhin zehn Dax-Konzernen mangelt es erheblich an Transparenz. Dabei gibt es Möglichkeiten wie Intervallprognosen und das Nennen von Bedingungen, an die Prognosen geknüpft werden können.”

Insgesamt sind die Prognoseberichte kürzer geworden: Die durchschnittliche Länge beträgt 6,4 Seiten. Den kürzesten Bericht legt Beiersdorf mit zwei Seiten vor, der längste Bericht kommt mit zehn Seiten aus dem Hause Deutsche Telekom.

Prognosekorridore sehr beliebt

Prognosekorridore sind die beliebteste Art quantitativ zu prognostizieren, zehn Mal wurden ausschließlich qualitative Tendenzen angegeben. Nur 17 Unternehmen haben für das Jahr 2013 überhaupt quantitative Prognosen abgegeben.

Elf Unternehmen konnten ihre Ergebnisprognosen einhalten und nur zwei haben ihre Prognosen verfehlt und erläutert (Bayer und Siemens). Von den Unternehmen, die im Vorjahr “mittlere Transparenz” zeigten, sind fünf vor allem auf Grund fehlender quantitativer Ergebnisprognosen in die Kategorie “niedrige Transparenz” abgestiegen: Daimler, Deutsche Bank, K+S, Lanxess und Linde.

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Insurtechs unterzeichnen “Berliner Digital-Erklärung”

Auf Initiative des Maklerpools Blau direkt und des Insurtech-Unternehmens Knip haben am 13. Januar 2017 insgesamt 22 Insurtechs sowie zwei Maklerpools die “Berliner Digital-Erklärung” abgegeben. Ziel der Erklärung ist es, den digitalen Wandel der Branche voranzutreiben.

mehr ...

Immobilien

JLL: Hohe Zuwächse bei den Wohnungsmieten

Die Angebotsmieten für Wohnungen haben nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) in 2016 den höchsten Zuwachs der vergangenen Jahre verbucht. Der größte Anstieg wurde in Berlin registriert.

mehr ...

Investmentfonds

VanEck: 2017 markiert Start eines Gold-Bullenmarktes

Das Investmenthaus VanEck rechnet damit, dass in diesem Jahr eine langfristigen Gold-Hausse einsetzt.

mehr ...

Berater

BCA: Wüstenbecker verkauft Aktien

Wie der Oberurseler Maklerpool BCA mitteilt, veräußern Unternehmensgründer Jens Wüstenbecker und die Wüstenbecker GmbH & Co. KG ihre Aktien an der BCA AG. Vorübergehend übernimmt demnach die BBG aus Bayreuth das gesamte Aktienpaket. Mittelfristig soll es an weitere Unternehmen aus der Versicherungs- und Investmentbranche veräußert werden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Klumpe Rechtsanwälte: Neue Struktur, mehr Service

Die 1982 von Rechtsanwalt Werner Klumpe gegründete Anwaltskanzlei KSP mit Sitz in Köln firmiert seit dem 1. Januar 2017 unter dem Namen “Klumpe Rechtsanwälte” und hat sich neu positioniert.

mehr ...

Recht

Rentenberater muss Gewerbesteuer zahlen

Die Einkünfte eines selbstständigen Rentenberaters unterliegen der Gewerbesteuer. Sein Berufsbild entspricht nicht den Vergleichsberufen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Dies entschied das Finanzgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...