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17. April 2014, 09:00
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Emerging Markets schwächeln weiter

Den Schwellenmärkten droht 2014 ein schwaches Wachstum. Insbesondere Anleiheinvestoren sollten auf der Hut sein, warnt Claudia Calich, Fondsmanagerin Emerging Markets bei M&G Investments.

Emerging Markets

Skyline der indonesischen Hauptstadt Jakarta.

 

“Wenn wichtige Märkte wie Russland und China Probleme haben, dann drohen sie, auch andere Schwellenländer mit nach unten zu ziehen. Anleiheinvestoren müssen stärker denn je auf die richtige Asset-Allokation und Wertpapierauswahl achten”, sagt Calich.

M&G setzt auf Indonesien und Indien

Einige Länder wie Indonesien und Indien haben nach Einschätzung der Fondsmanagerin bereits auf die Abwertung ihrer Währungen reagiert und konnten ihre Leistungsbilanzdefizite sichtbar reduzieren: “Wir bevorzugen deshalb Währungen aus Ländern mit geringeren gesamtwirtschaftlichen Schwierigkeiten, wie die indonesische Rupiah und die indische Rupie oder auch den mexikanischen und den philippinischen Peso.”

Schwächere Währungen und höhere Zinsen wirkten sich zunehmend negativ auf das Wachstum der Emerging Markets aus, so Calich: “Davon sind zumeist Länder betroffen, deren Wettbewerbsfähigkeit geschwächt ist und die außer Rohstoffen wenig Exporte vorweisen können. Die Kombination aus höheren Zinssätzen und niedrigerem Wachstum wird in vielen Fällen eine straffe Haushaltsanpassung erforderlich machen.“ (mr)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Die Aussage von Frau Calich, dass wenn wichtige Märkte wie Russland und China Probleme haben, auch andere Schwellenländer solche bekommen, ist doch obsolet. Denn wenn China oder Russland schwächeln, bekommen das auch die Industrienationen zu spüren. Also wer nicht?! Darüber hinaus liest man zuletzt auch, dass Brasilien oder auch Polen gute Wachstumschancen haben. Siehe z.B. diese Quelle: http://www.moneymoo.de/site/emerging-europe/polen/item/1040-polens-banken-wittern-morgenluft

    Kommentar von coco222 — 17. April 2014 @ 13:22

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