Anzeige
13. Januar 2014, 16:53
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Pictet: Japanische Aktien gehören ins Depot

Der Höhenflug japanischer Aktien ist keine Eintagsfliege. Vielmehr ist die Gelegenheit günstig, in Nippons Börsentitel zu investieren. So urteilt Sam Perry, Fondsmanager bei Pictet AM. Denn die Rallye kann weitergehen.

Japan

“Die Aufwärtsbewegung am japanischen Aktienmarkt seit dem Herbst 2012 war im Wesentlichen eine Konsequenz einer Neuausrichtung der japanischen Geld- und Wirtschaftspolitik (“Abenomics”), benannt nach dem Premierminister Shinzo Abe”, weiß Perry. Der Nippon-Experte der Schweizer Fondsgesellschaft sieht aber bereist einen längeren Aufwärtstrend: “Das positive Momentum in der japanischen Volkswirtschaft war bereits spürbar, als Shinzo Abe sein Amt antrat. Sein Politikwechsel hat den Trend verstärkt, aber eigentlich nicht ausgelöst.”

Leichte Inflation

Die Erfolgsmeldungen im Detail: Aus der jahrelangen Deflation wurde eine leichte Inflation und die Nachfrage nach Krediten ist angestiegen. Unternehmen investieren laut Perry ihre enormen Cash-Bestände, um M&A-Transaktionen durchzuführen. Haus- und Grundstückspreise steigen wieder, ebenso wie die Gehälter.

Weiter zählt Perry auf: “Das neue Management der Bank of Japan trägt mit stimulierenden Entscheidungen zur positiven Stimmung bei. Der Bankensektor ist nach langer Restrukturierungsphase wieder intakt, Kostenreduzierung sorgen für bessere Ertragszahlen beziehungsweise gestiegene Effizienz.”

Daran sei festzustellen, dass japanische Anleger an ihren Heimat-Aktienmarkt zurückkehren, nach Jahren des Nicht-Investierens, so der Pictet-Fondsmanager: “Dies trifft nicht nur auf institutionelle Anleger zu. Durch ein neues steuerfreies Aktien-Investmentvehikel für private Anleger erwartet man, dass zehn Prozent der Privatanleger dieses nutzen und damit die Investorenbasis verbreitern.” Insgesamt seien dies sehr positive Vorzeichen für eine Fortsetzung der Rallye. (mr)

Foto: Shutterstock

 

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Die besten Rechtsschutzanbieter

Das Hannoveraner Analysehaus Franke und Bornberg hat zum ersten Mal private Rechtschutzversicherungen getestet – mit einem erfreulichen Ergebnis: Rund 30 Prozent der analysierten 141 Tarife wurden mit der Höchstnote ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Universal platziert faktorbasierten Aktienfonds

Die Fondsgesellschaft Universal Investment hat zusammen mit Velten Asset Management einen neuen faktorbasierten Fonds für deutsche Aktien aufgelegt.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...