Anzeige
16. Januar 2014, 11:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Luxusgüter: Wachstums-Story intakt

Die Luxusgüterindustrie profitiert in besonderem Maße von den neuen Konsumentenschichten in den Schwellenländern, ist die Fondsgesellschaft Swiss & Global Asset Management überzeugt. 

Schmuck in Luxusgüter: Wachstums-Story intakt

Die Schmuckindustrie profitiert vom steigenden Konsum in China und anderen Schwellenländern.

“Trotz schwächerer wirtschaftlicher Entwicklung werden die Schwellenländer weiter starke absolute Wachstumszahlen liefern”, sagt Scilla Huang Sun, die gemeinsam mit Andrea Gerst den JB Luxury Brands Fund verwaltet. Die Branche dürfte deshalb auch in diesem Jahr ein solides Wachstum zeigen. “Die langfristige Wachstumsstory geht weiter, das organische Wachstum der Branche dürfte in diesem Jahr die Werte aus dem vergangenen Jahr etwas übertreffen”, betont die Fondsmanagerin.

Hohe Wachstumsraten

Sie geht davon aus, dass die Luxusgüterbranche in 2014 sieben bis neun Prozent zulegen wird. Dabei seien in zunehmenden Maße auch Schwellenländermärkte von Bedeutung, deren Luxussegmente derzeit noch klein seien, sich aber durch hohe Wachstumsraten auszeichneten, wie beispielsweise Indonesien, Malaysia, Thailand, Nigeria und Angola. “Der Appetit der Chinesen für Luxusgüter ist noch immer gesund, auch bei einer schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung Chinas”, sagt Andrea Gerst. “Wir sehen allerdings eine Wachstumsmäßigung nach mehreren Jahren außergewöhnlich starken Wachstums.”

Außerdem verändere sich die Nachfragestruktur: So wachsen die Umsätze mit Luxusgütern in den Metropolen Beijing und Shanghai langsamer, dafür nehme der Umsatz in anderen Großstädten zu. Die Anti-Korruptionsmaßnahmen in China habe die Nachfrage nach Luxusuhren und teuren Spirituosen im letzten Jahr negativ beeinflusst; andere Marktsegmente hingegen wie beispielsweise Mode-Accessoires, Bekleidung und Schmuck seien davon deutlich weniger betroffen.

Chinesische Konsumenten stärker als amerikanische

Im Ausland kaufen die chinesischen Touristen weiterhin stark ein. Die Luxusgüter-Branche profitiert weltweit, denn die Chinesen haben laut Global Blue die Amerikaner gemessen an den Ausgaben mittlerweile als größte Tourismus-Nation der Welt abgelöst. In diesem Umfeld favorisieren die Fondsmanagerinnen Schmuckhersteller wie Richemont, der die Marken Cartier und Van Cleef führt, sowie Tiffany.

Aber auch Markenhersteller, die erschwinglichere Luxusgüter verkaufen, seien in diesem Zusammenhang interessant: So etwa die Aktien von Swatch mit den Marken Longines und Tissot, sowie der Sportartikelhersteller Nike und im Kosmetik-Sektor Estée Lauder und L’Oréal.

Attraktive Investments stellten auch jene Unternehmen dar, die ihre Marktanteile ausbauen können, wie zum Beispiel die Lederwarenspezialisten Tod’s und Michael Kors. Luxusgüterunternehmen stehen auf einem sehr gesunden Fundament und investieren weiter um auch die zukünftige Nachfrage nach Luxus zu bedienen.

Foto: Shutterstock.com

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Insurtechs: Über 80 Millionen US-Dollar für deutsche Start-ups

Im Jahr 2016 haben die deutschen Insurtechs in Finanzierungsrunden mehr als 80 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das geht aus einer Untersuchung des Münchener Fintech-Start-ups Finanzchef24 hervor. Demnach hat sich das Finanzeriungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

mehr ...

Immobilien

Baufi Secure: Neues Absicherungsprodukt für Immobiliendarlehen

Was geschieht, wenn Immobilienkäufer ihre Darlehensraten aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht mehr bedienen können? Das Produkt Baufi Secure will die Immobilienfinanzierung flexibel absichern.

mehr ...

Investmentfonds

Merck Finck sieht Rückenwind für Aktien

Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump sind vermehrt kritische Stimmen von der Investmentseite laut geworden. Merck Finck blickt der kommenden Handelswoche dennoch optimistisch entgegen.

mehr ...

Berater

WhoFinance und Defino bauen Kooperation aus

Wie das Bewertungsportal WhoFinance und das Defino Institut für Finanznorm mitteilen, haben sie ihre beiden Portale eng miteinander vernetzt. Dadurch sollen Finanzberater und Vermittler künftig die Qualität ihrer Beratung noch besser im Internet darstellen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...