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30. Januar 2014, 15:31
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Neuer Multi-Asset-Fonds auf Schwellenländer

Blackrock hat einen neuen Schwellenländerfonds als Multi-Asset-Lösung aufgelegt. Er soll Anlegern, die Chancen in den Emerging Markets suchen, eine Komplettlösung bieten.

EM-Schild in Neuer Multi-Asset-Fonds auf Schwellenländer

Neuer Blackrock-Fonds setzt auf eine Vielzahl von Assetklassen aus Schwellenländern.

Der Blackrock Strategic Funds (BSF) Emerging Markets Allocation strebt aktienähnliche Erträge an. Dabei soll die Volatilität tiefer liegen, als es üblicherweise mit Schwellenländer-Investments in Verbindung gebracht wird. Das Anlageuniversum des Fonds umfasst alle Anlageklassen innerhalb der Schwellenländer und Frontiermärkte.

Fonds kann auch auf fallende Kurse setzen

Neben Aktien und Anleihen kann er alternative Strategien wie Long-Short nutzen, bei denen die Portfoliomanager auf steigende und fallende Kurse setzen.  Alex Hoctor-Duncan, Leiter des Retail-Geschäftes in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) bei Blackrock, sagt: „Emerging Markets zeigen verglichen mit den entwickelten Märkten typischerweise eine höhere Volatilität, wie wir in den vergangenen Wochen gesehen haben. In der Vergangenheit hat sich jedoch gezeigt, dass die Überzeugung, während volatiler Marktphasen dabei zu bleiben, für Investoren von entscheidender Bedeutung sein kann. Beispielsweise ist eine Investition von 100.000 Britischen Pfund in Aktien und Anleihen aus Schwellenländern seit der Jahrhundertwende auf 329.317 Britische Pfund angewachsen. Wer die ertragreichsten 25 Tage innerhalb dieser Periode verpasst hat, brachte es auf 226.470 Britische Pfund.”

Zeithorizont wichtiger als Timing

Bei Investitionen in Schwellenländer komme es langfristig betrachtet auf den Zeithorizont an, nicht so sehr auf das Timing. Das Portfoliomanagement des Fonds verantwortet Jeff Shen, Leiter für Emerging Markets bei Blackrock. Unterstützt wird er von Seanna Kim und Rodolfo Martell.

„Die Bandbreite und Tiefe innerhalb der Schwellenländer wächst, und vor diesem Hintergrund ändern sich Chancen und Risiken ständig. Es wird schwieriger, über die Emerging Markets als Gruppe zu sprechen – eine wachsende Differenzierung zwischen den Ländern macht es erforderlich, einzelne Länder auf fundamentaler Basis zu beobachten.“ (fm)

Foto: Shutterstock.com

 

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