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12. Juni 2014, 09:00
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Politische Krise treibt Palladium-Preis

Platin und Palladium bieten derzeit gute Ertragschancen, der Goldpreis wird sich dagegen eher seitwärts bewegen. Diese Ansicht vertritt Nico Baumbach von der Hansainvest Hanseatische Investment-GmbH.

Palladium in Politische Krise treibt Palladium-Preis

Hansainvest hat Preissprung bei Palladium ausgemacht.

“Platin wie Palladium profitieren von einer Angebotsverknappung – Gold hingegen konnte auch von Krisenszenarien wie einer möglichen Eskalation des militärischen Konflikts in der Ukraine bislang nicht profitieren.” Nervosität an den Aktienmärkten oder eine Lockerung der Handelsbeschränkungen in Indien bieten aber Phantasie für eine Erholung des Goldpreises.

“Die um sich greifende Sorglosigkeit gegenüber Kapitalmarktrisiken oder auch geopolitischen Krisen sollte Investoren aufhorchen lassen”, gibt der Fondsmanager der beiden Edelmetallfonds Hansagold und Hansawerte zu bedenken. Käme es nämlich zu Rückschlägen an den Aktienbörsen, wären Kriseninvestments wie Gold unter Umständen wieder gefragt.

Goldpreis pendelt seitwärts

Die Notierung für die Feinunze Gold pendelt seit etwa einem Jahr zwischen knapp 1.200 und gut 1.400 US-Dollar. “Auch für die kommenden Monate rechne ich mit einer Seitwärtsbewegung, da sich kurstreibende und belastende Faktoren momentan die Waage halten”, erläutert Baumbach. “Sollte es allerdings zu einem signifikanten Ausbruch – nach oben oder unten – kommen, könnte dies eine neue Richtung vorgeben.”

Nach Beobachtung des Fondsmanagers sind die Käufe und Verkäufe der marktbewegenden, mit Gold besicherten ETFs (Indexfonds) momentan neutral zu werten. Gleichzeitig importierte der größte Goldkonsument China zuletzt etwas geringere Mengen. Nennenswerte Aktivitäten der Notenbanken waren ebenfalls nicht festzustellen. Auch das neu verhandelte Abkommen von 20 europäischen Zentralbanken dürfte den Goldmarkt nach Einschätzung Baumbachs kaum bewegen.

Notenbanken werfen weniger Gold auf den Markt

Die Notenbanken hatten sich einst darauf verständigt, pro Jahr höchstens 400 Tonnen ihres Reservemetalls zu veräußern. Diese Verpflichtung fällt ab diesem Herbst weg. “In der jüngeren Vergangenheit hatten die Zentralbanken jedoch ohnehin viel weniger Material auf den Markt geworfen als sie gedurft hätten.” Teilweise seien diese Bestände gleich wieder in den Tresoren anderer Notenbanken verschwunden, die sich entsprechend eingedeckt hätten.

Seite zwei: “Fünf bis zehn Prozent der eigenen Anlagen in Gold”

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