Anzeige
27. Oktober 2014, 16:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Saxo Bank: Ölpreis kann weiter schrumpfen

Das aktuelle Überangebot an Öl bleibt ein Problem. Das sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank: “Es kann durchaus sein, dass wir den Boden des Ausverkaufs noch nicht erreicht haben.“

Öl

Das Angebot übersteigt die Nachfrage laut Hansen täglich um nahezu eine Million Barrel. Solange dies so bleibe, sei eine nennenswerte Erholung nicht in Sicht, so der Commodity-Spezialist.

Überangebot verhindert Preisanstiege

Insgesamt hat der Energiesektor die vierte Woche in Folge nachgegeben. Die größten Verlierer waren Erdgas und Benzin, während sich die Erdölmärkte nach dem Ausverkauf in den vergangenen Wochen stabilisiert haben. Aber kurzfristig sind die Möglichkeiten für weitere Kurssteigerungen nach Einschätzung von Hansen begrenzt: “Es bedarf entweder einer größeren Nachfrage aus den USA nach Ende der aktuellen US-Raffinerie-Instandhaltungssaison, oder einer Angebotsreduktion seitens der OPEC.”

„Die globalen Aktienmärkte haben sich von der Panik der vergangenen Woche kräftig erholt. Auch der US-Dollar steigt wieder, nachdem es in den vergangenen Wochen zu Profitmitnahmen kam“, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank. Zusätzlich hätten die besser als erwarteten Daten des verarbeitenden Gewerbes in China und Deutschland die Sorgen über das Ausmaß des globalen Wirtschaftsabschwungs abgemildert. Dennoch könne die anhaltende Ebola-Ausbreitung außerhalb Westafrikas zu neuen Risiken führen.

Industriemetalle legen zu

Auch an den Märkten für Commodities gab es Gewinner: “Die verbesserten Konjunkturdaten haben insbesondere Industriemetallen einen Schub gegeben”, analysiert Hansen.

Bei Edelmetallen steht insbesondere das Schweizer Gold-Referendum am 30. November 2014 im Fokus. Hansen: „Sollte das Referendum positiv ausgehen, müsste die Schweiz in den nächsten fünf Jahren 20 Prozent ihrer Währungsreserven in Gold halten. Momentan sind es nur acht Prozent. Dazu müsste die Schweiz in den nächsten fünf Jahren 1.500 Tonnen Gold zukaufen, was einen enormen Einfluss auf den Goldpreis haben könnte.” (mr)

Foto: Shutterstock

 

 

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

Presse: SPD plant Altersvorsorge-Pflicht für Selbstständige

Zur Vermeidung von Altersarmut plant die SPD für Selbstständige eine Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung. Nach einem Bericht des “Tagesspiegels” (Dienstag) soll das Vorhaben bei einer Klausur der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion beschlossen werden.

mehr ...

Immobilien

Lage-Rating: Frankfurt ist für Investoren attraktiv

In Frankfurt lohnt sich laut dem Lage-Rating von Immobilienscout24 und Handelsblatt Online  der Immobilienkauf im gesamten Stadtgebiet. Das Rating für Frankfurt analysiert ausgewählte Stadtteile im Hinblick auf die Investitionssicherheit und ist der zweite Teil einer vierteiligen Serie.

mehr ...

Investmentfonds

US-Dollar kaum durch Zinserhöhungsdiskussion gestärkt

An den internationalen Währungsmärkten wurde das Notenbanktreffen im amerikanischen Ort Jackson Hole genau verfolgt. Die Kursbewegungen waren im Devisenhandel durchaus zu spüren. Gastkommentar von John J. Hardy, Saxo Bank

mehr ...

Berater

NRW will Erben unterstützen: Milliardensummen auf unbewegten Konten

Nordrhein-Westfalen will das Problem der unbewegten Konten mit schlummerndem Vermögen in einem neuen Anlauf angehen, um Erben zu ihrem Recht zu verhelfen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bremer Finanzausschusschef: Mindestens 480 Millionen Euro für BLB

Die NordLB sollte für den Bremer Landesanteil an der Bremer Landesbank (BLB) mindestens 480 Millionen Euro zahlen. Das sei der Betrag, mit dem Bremen 2012 seinen damals 7,5-prozentigen Anteil auf 41,2 Prozent aufgestockt habe, sagte der Bremer Finanzausschusschef Jens Eckhoff (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

mehr ...

Recht

Schadenregulierung durch den Makler: “BGH-Entscheidung macht nachdenklich”

Die Entscheidung des BGH zum Versteegen-Urteil macht nachdenklich. Sie reduziert das gesetzliche Leitbild des Maklers auf die Vorschriften der Paragrafen 59 ff. VVG. Diese regeln aber nur die Tätigkeit des Maklers bei der Anbahnung des Versicherungsvertrages. Ein Kommentar von Jürgen Evers, Kanzlei Blanke Meier Evers Rechtsanwälte

mehr ...