Anzeige
Anzeige
6. November 2014, 11:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Union Investment empfiehlt mehr alternative Investments

Alternative Risikoprämien erhöhen die Rendite, diversifizieren das Portfolio und sorgen für stabile Erträge auch in Krisenzeiten. Das verkündet Union Investment, Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken.

 

Union Investment

Union Investment empfiehlt, alternative Anlagestrategien beizumischen.

Die geringen Korrelationen alternativer Anlagestrategien können nach Einschätzung des Asset Managers auch das Risko in Multi-Asset-Portfolios senken.

“Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld suchen Investoren dringend nach neuen Renditequellen. Strategien, mit denen sich alternative Risikoprämien vereinnahmen lassen, können die Folgen des Zinsdilemmas abmildern”, heißt es von der Fondsgesellschaft. Zu diesem Ergebnis gelange auch eine Studie von Professor Arnd Wiedemann von der Universität Siegen, die Union Investment in Auftrag gegeben hat.

“Langfristig stabile Überrenditen”

Weiter heißt es: “Mit alternativen Risikoprämien lassen sich nicht nur langfristig stabile Überrenditen erzielen. Dank ihrer günstigen Korrelationseigenschaften und hohen Liquidität eignen sie sich zudem sehr gut für die Diversifikation und Optimierung des Rendite-Risiko-Profils eines Portfolios. Alternative Risikoprämien lassen sich vereinnahmen, wenn Investoren Risiken eingehen, die über das systematische, alle Wertpapiere gleichermaßen betreffende Marktrisiko hinausgehen.” Entsprechende Investmentstrategien seien vielfältig und können in unterschiedlichen Assetklassen angewendet werden.

“Welchen Mehrwert alternative Risikoprämien für den Investor bringen, haben Prof. Arnd Wiedemann und Timo Six von der Universität Siegen im Auftrag von Union Investment untersucht. Angesichts des auf Großanlegern lastenden Renditedrucks war es uns wichtig herauszufinden, ob sich mit alternativen Risikoprämien tatsächlich die Ertragssituation und Diversifikation im Portfolio verbessern lässt“, erklärt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das institutionelle Kundengeschäft.

Details zur Studie: Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Analyse von vier ausgewählten Strategien, mit denen alternative Risikoprämien realisiert werden können. Während Size-Strategien versuchen, die Renditedifferenz zwischen Unternehmen mit hoher und geringer Marktkapitalisierung auszunutzen, setzen Value-Strategien auf die Renditedifferenz zwischen Unternehmen mit hohem und niedrigem Buch-Marktwert-Verhältnis. Momentum-Ansätze wiederum zielen auf Renditeunterschiede von Werten mit starker und schwacher Wertentwicklung ab. Low-Risk-Strategien hingegen konzentrieren sich auf die Renditedifferenz zwischen Papieren mit hoher und geringer Volatilität. Bei allen vier Ansätzen können die alternativen Risikoprämien über das gleichzeitige Eingehen von Long- und Short-Positionen realisiert werden.

“Die Betrachtung der Wertentwicklung entsprechender Long-Short-Portfolios über einen Zeitraum von 2003 bis 2014 kommt zu einem klaren Ergebnis. Alle vier Strategien weisen langfristig eine positive Performance auf und liefern auch in Krisenzeiten stabile Renditeergebnisse“, erklärt Wiedemann. Die höchste Risikoprämie erzielte mit durchschnittlich 5,79 Prozent Rendite pro Jahr die Size-Strategie, gefolgt von der Momentum-Strategie mit durchschnittlich 4,84 Prozent Rendite jährlich. Mit dem Value-Ansatz konnten Investoren eine durchschnittliche Jahresrendite von 3,88 Prozent generieren. Bei der Low-Risk-Strategie lag sie bei 3,3 Prozent.

Diversifikation von Multi-Asset-Portfolios

Zu einem positiven Befund soll auch die Analyse der Korrelationseigenschaften geführt haben: So besteht laut Union Investment zwischen den Renditen der vier alternativen Risikoprämien-Strategien durchgehend nur ein sehr geringer Gleichlauf. Zwischen dem Momentum- und dem Value-Ansatz sowie zwischen der Low-Risk- und der Value-Strategie sind die Korrelationen sogar negativ. „Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, ein aus den einzelnen Risikoprämien bestehendes Portfolios zur stärkeren Diversifikation zu nutzen“, sagt Wiedemann.

Aufgrund ihrer geringen Korrelation zu traditionellen Anlageklassen wie Aktien oder Renten böten sich alternative Risikoprämien besonders zur Diversifikation von Multi-Asset-Portfolios an: “So reduziert schon eine zehnprozentige Beimischung die Volatilität im erweiterten Multi-Asset-Portfolio um 0,59 Prozentpunkte. Der maximale Drawdown verbessert sich um 2,15 Prozentpunkte. Auch die Sharpe Ratio steigt erkennbar an. Investoren sollten im aktuellen Umfeld das Diversifikationspotential alternativer Risikoprämien ausschöpfen. Zumal Risikoprämienstrategien mit ihrer hohen Liquidität einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Anlageklassen haben”, so Union-Investment-Vorstand Schindler. (mr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...