23. September 2015, 12:51
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Blackrock bringt Strategiefonds

Blackrock hat mit dem Blackrock Strategic Funds (BSF) European Select Strategies Fund ein Produkt aufgelegt, das europäischen Anlegern, die eine Alternative zu traditionellen Anleihenprodukten suchen, die Möglichkeit höherer Renditen durch breit gestreute Investitionen in europäische Zinspapiere und Aktien bieten soll.

Krautzberger Michael-Kopie in Blackrock bringt Strategiefonds

Michael Krautzberger lenkt den neuen Fonds von Blackrock.

Der Fonds soll die typischen Eigenschaften eines qualitativ hochwertigen Anleihenportfolios bewahren, zum Beispiel Risikostreuung, Liquidität und verminderte Volatilität. Ziel ist es, diese Charakteristiken mit den Vorzügen eines qualitativ hochwertigen Dividendenportfolios zu kombinieren. “Der Fonds bietet das Beste des europäischen Kapitalmarktes in einem einzigen Produkt. Die durchdachte Aufteilung des Kapitals ermöglicht eine breitere Risikostreuung und bessere Renditen. Diesen Spagat zu meistern ist wichtig, denn die Suche nach regelmäßigen Erträgen dürfte anhalten”, erläutert der leitende Portfoliomanager Michael Krautzberger.

Anfangsgewichtung: 75 Prozent Anleihen, 25 Prozent Aktien

Er leitet das europäische Anleihenteam bei Blackrock und arbeitet zusammen mit dem europäischen Aktienteam unter der Leitung von Nigel Bolton. Das Team will anhaltenden Mehrertrag erzielen, indem es verschiedene Alpha-Quellen und einen Relative-Value-Ansatz nutzt. Zu Beginn wird das Portfolio zu 75 Prozent aus europäischen Anleihen und zu 25 Prozent aus qualitativ hochwertigen Dividendenaktien bestehen. Der Fonds kann die Aktienquote flexibel bis auf 35 Prozent hochfahren.

“Anleiheinvestoren stehen vor einem Dilemma”

“Traditionelle Anleiheninvestoren in Europa stehen vor einem Dilemma: Entweder akzeptieren sie geringere Erträge und Renditen oder sie nehmen Werte geringerer Qualität mit höherem Kreditrisiko in Kauf – in der Hoffnung, höhere Erträge zu erzielen. Der Fonds bietet eine Lösung dafür, bei der Anleger keinen Kompromiss in Sachen Qualität eingehen müssen”, sagt Krautzberger. (fm)

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