Anzeige
17. Juni 2015, 11:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BVI empfiehlt Sparpläne

Wer in Sparpläne investiert, spart mit Köpfchen. Das meint der deutsche Fondsverband BVI und empfiehlt dieses Vorgehen auch Kunden mit kleinem Geldbeutel.

Sparschwein-mit-Schirmhalter-750 in BVI empfiehlt Sparpläne

“Viele Sparer scheuen eine Anlage in Wertpapieren, weil sie annehmen, dafür nicht das nötige Vermögen zu haben. Doch das ist ein Trugschluss: Eine rentable Wertpapieranlage ist bereits für 25 Euro monatlich möglich – mit einem Sparplan auf Investmentfonds”, heißt es vom Verband. Mit einem einfachen Sparplan könnten Sparer bereits mit kleinen monatlichen Beträgen ein Wertpapiervermögen bilden.

Einfach und flexibel

Weiter lautet die Empfehlung: Sparpläne auf Investmentfonds sind einfach und flexibel. Die Sparer bestimmen, wie viel sie monatlich sparen möchten und in welche Fonds das Geld fließen soll. Das können aktive Fonds sein, die in Aktien, Immobilien, Anleihen oder in einen Mix verschiedener Assetklassen investieren. Möglich sind inzwischen auch Sparpläne auf passive Fonds, im Fachjargon ETFs genannt. Ein weiterer Clou: Anders als bei anderen Verträgen können Anleger die Sparraten flexibel jederzeit nach oben und unten anpassen. Weitere Vorteile von Sparplänen: Sparer müssen sich nicht zeitlich binden, sondern können über das angesparte Kapital bei einem finanziellen Engpass börsentäglich verfügen, mit dem Sparen aussetzen oder den Sparplan ganz auflösen. Sie sind auch nicht an die gewählten Produkte gebunden, sondern können diese nach Belieben wechseln.

Dass sich Fondssparpläne lohnen, zeigen die Ergebnisse der Vergangenheit. Wer in den letzten 30 Jahren monatlich regelmäßig 100 Euro in Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland sparte, erzielte eine durchschnittliche Rendite von 7,8 Prozent und verfügte Ende 2014 über ein Vermögen von rund 136.600 Euro. Die Einzahlungen von insgesamt 36.000 haben sich damit mehr als verdreifacht. Sparer die im gleichen Zeitraum für Mischfonds – also Fonds mit Aktien und Anleihen – bevorzugten, verfügten Ende 2014 über rund 96.000 Euro. Dies entspricht einer durchschnittlichen Rendite von 5,9 Prozent. Wer dagegen in den letzten 30 Jahren auf Immobilienfonds setzte, bildete mit einer jahresdurchschnittliche Rendite von 4,1 Prozent ein Vermögen von über 70.000 Euro und konnte damit seine Ersparnisse mehr als verdoppeln. (mr)

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. Am günstigsten kann man einen Fondssparplan über einen Fondsvermittler im Internet abwickeln, denn dort zahl man keinen Ausgabeaufschlag. Einige Vermittler erstatten auch die Depotgebühr zurück, andere zahlen einen Teil der erhaltenen Bestandsprovision als Kickbacks zurück.

    Kommentar von Manfred von Stetten — 17. Juni 2015 @ 14:38

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...