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25. Februar 2015, 12:00
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Griechenlands Gläubiger warnen: Übereinkunft ist erst der Anfang

Als die Gläubiger Griechenlands die neue Wirtschaftspolitik des Landes prüften und anschließend durchwinkten, beherrschte ein Gedanke die Kommentare aus Brüssel, Frankfurt und Washington: die Feststellung, dass es sich hier um einen Schritt in die richtige Richtung, um einen Anfang handele.

Glaeubiger in Griechenlands Gläubiger warnen: Übereinkunft ist erst der Anfang

Griechenland muss handeln oder der Zahlungsunfähigkeit ins Auge sehen.

Die seit einem Monat amtierende Regierung in Athen wurde gelobt, weil sie ein plausibles Paket von Maßnahmen geschnürt hatte. Doch einmütig betonten Europäische Kommission, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds: Taten sprechen eine deutlichere Sprache als Worte.

“Die bedingte Zustimmung zur Verlängerung des derzeitigen Hilfsprogramms ist bloß die erste Hürde in einem langen Rennen”, schrieb Maria Paola Toschi, globale Marktstrategin bei JPMorgan Asset Management in Mailand, am Dienstag in einer Einschätzung für Kunden. “Wir erwarten, dass der Verhandlungsprozess weiterhin holprig verläuft.”

Weiterer Kompromiss

Die Genehmigung der Athener Vorschläge vom Dienstag war ein weiterer Kompromiss in der seit Jahren andauernden griechischen Finanzkrise, doch danach steht das Land wieder einmal vor der nur allzu bekannten Wahl: es muss handeln oder der Zahlungsunfähigkeit ins Auge sehen.

Die Liste sei “nicht sehr detailliert” und enthalte keine “eindeutigen Zusicherungen” für die Durchführung von Reformen, schrieb die Geschäftsführende Direktorin des IWF, Christine Lagarde, in einem Brief an den Vorsitzenden der Eurogruppe. Verteter der EU-Kommission betonten ebenso wie EZB-Präsident Mario Draghi, ausschlaggebend für weitere Finanzierungszusagen an Griechenland seien verbindliche Verpflichtungserklärungen.

Die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras muss ihre Pläne jetzt nicht nur präzisieren, sie muss sie auch umsetzen, und zwar bald. Das Cash-Flow-Problem des Landes ist noch nicht gelöst, wie ein Vertreter des griechischen Finanzministeriums am Dienstag erklärte.

Seite zwei: Gespräche mit Gläubigern aufnehmen

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