Anzeige
19. März 2015, 10:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Traditionelle Goldpreis-Ermittlung endet

Am Goldmarkt geht eine fast einhundert Jahre alte Tradition zu Ende. Am heutigen Donnerstag wird der Goldpreis zum letzten Mal auf die alte Weise ermittelt: Die Händler von vier Banken setzen zwei Mal täglich per Telefon den Preis fest, der von Minenbetreibern bis zu Zentralbanken für die Bewertung des Edelmetalls gilt.

Goldpreis-gold in Traditionelle Goldpreis-Ermittlung endet

Der Goldmarkt, mit einem Volumen von 18 Billionen Dollar, wird durch das neue Preisfeststellungsverfahren mit mehr Teilnehmern transparenter.

Am Freitag wird der Goldpreis zum ersten Mal in einem neuen Verfahren ermittelt, bei dem Technologie das Sagen hat.

Gold ist das letzte Edelmetall, für das die traditionelle Preisermittlung, das Londoner “Fixing” abgeschafft wird. Die Preise für Silber, Platin und Palladium werden bereits seit letztem Jahr in elektronischen Auktionen festgestellt.

Goldmarkt: 18 Billionen Dollar-Volumen

Der Goldmarkt, mit einem Volumen von 18 Billionen Dollar, wird durch das neue Preisfeststellungsverfahren mit mehr Teilnehmern transparenter, sagt ICE Benchmark Administration, die am Freitag mit dem LBMA Gold Price beginnt. Jeder könne dann die Auktionen online verfolgen, statt auf eine Telefonleitung zu einem der am Fixing beteiligten Händler angewiesen zu sein.

Das neue Verfahren wird zu den traditionellen Zeiten 10:30 Uhr und 15:00 Uhr Londoner Zeit beginnen. Die Kauf- und Verkaufsorder werden in mehreren Runden elektronisch unterbreitet bis ein Preis gefunden wird.

Deutsche Bank löste Reformen aus

Die Deutsche Bank AG hatte die Reformen im vergangenen Jahr ausgelöst, als sie sich aus der Preisermittlung für Edelmetallbenchmarks zurückzog. Damit verblieben Société Générale SA, Bank of Nova Scotia, HSBC Holdings Plc und Barclays Plc zur Preisfestsetzung übrig.

Die London Bullion Market Association teilte im vergangenen Monat mit, dass unter anderem chinesische Banken an einer Teilnahme unter der neuen Methode interessiert seien. Welche Banken ab Freitag mit der Preisermittlung beginnen werden, wollten Sprecher von LBMA und ICE in dieser Woche nicht mitteilen.

Quelle: Bloomberg

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Förderung von Gesundheits-Neuerungen soll Versorgung verbessern

Eine neue staatliche Gesundheitsförderung soll zielgenauere Arzneimittel für Kinder, mehr Hilfe für Menschen mit seltenen Erkrankungen und viele andere Verbesserungen bringen. Dafür werden bis 2019 jeweils 300 Millionen Euro jährlich zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung ausgegeben.

mehr ...

Immobilien

E&V: Immobilienpreise weiter im Aufwärtstrend

Obwohl bereits ein hohes Niveau erreicht ist, befinden sich die Kaufpreise für Wohnimmobilien nach einem aktuellen Marktbericht von Engel & Völkers weiterhin im Aufwärtstrend. Dies gelte nicht nur für die Metropolen, sondern auch für viele Groß- und Mittelstädte.

mehr ...

Investmentfonds

Aktien für Anfänger: Was ist bei der Anlage zu beachten?

In Niedrigzins-Zeiten fragt sich die Mehrheit der Sparer zu Recht, ob es nicht Anlagemöglichkeiten gibt, die mehr Rendite versprechen. Die Investmentoptionen an der Börse sind vielfältig und zahlen sich bei risikoarmen Anlagen langfristig aus. Dennoch sollten Finanzlaien einige Punkte beachten.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT verdoppelt Platzierungsvolumen

Die BVT Unternehmensgruppe aus München konnte im vergangenen Jahr bei institutionellen und semi-institutionellen sowie Privatanlegern insgesamt 76,9 Miliionen Euro platzieren.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...