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19. Juni 2015, 09:12
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Henderson zweifelt an Griechenlands Ausstieg

Wir gehen davon aus, dass eine wie auch immer geartete Einigung erzielt wird und halten einen ungeordneten Austritt Griechenlands aus der Eurozone für ein Extremszenario.

Marktkommentar: Chris Bullock, Henderson Global Investors 

Henderson

Henderson-Fondsmanager Bullock erwartet einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone.

Von einem möglichen Grexit dürfte der Finanzsektor am stärksten in Mitleidenschaft gezogen werden. Aus unserer Sicht beruhigend ist daher, dass unser Fonds nur ein geringfügiges Engagement im Finanzsektor in Höhe von 5,8 Prozent des Fondsvermögens aufweist, davon 3,8 Prozent bei Banken. Ein ungeordneter Euro-Ausstieg kann Schwankungen an den Hochzinsmärkten auslösen. Hochzinsanleihen kommt jedoch ihre – verglichen mit anderen Festzinsanlagen – geringere Zinskorrelation zugute, wenngleich sie wiederum stärker mit Aktien korrelieren.

Ausfallraten bleiben niedrig

Aus unserer Sicht sollten die Schwankungen in Anbetracht der starken Fundamentaldaten des europäischen Hochzinsmarktes nur von kurzer Dauer sein. Den Prognosen zufolge werden sich die niedrigen Ausfallraten fortsetzen, flankiert von einem Angebot, das der Markt problemlos aufnehmen kann, während sich die Konjunktur weiter am Beginn beziehungsweise der Mitte des Zyklus befindet.

Der Henderson Horizon Euro High Yield Bond Fund ist bei Anleihen mit BB-Rating untergewichtet und hält eine Cash-Position in Höhe von 10 Prozent. Das versetzt uns in die Lage, unser Engagement bei High-Yield-Anleihen mit höherem Rating im Falle eines Ausverkaufs an den Märkten auszuweiten. Das vergleichsweise geringe Volumen des Fonds bietet dem Fondsmanager zudem ein hohes Maß an Flexibilität, so dass er mögliche Schwankungen zum Vorteil des Fonds nutzen kann.

Autor Chris Bullock ist Fondsmanager bei Henderson Global Investors.

Foto: Shutterstock

 

 

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