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25. Februar 2015, 09:06
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Ölpreis uneinheitlich, Goldpreis steigt nach Yellen-Rede

Die Ölpreisnotierungen waren am Mittwoch im frühen Handel uneinheitlich. Der April-Terminkontrakt für WTI-Öl war am Morgen bei 49,29 Dollar je Barrel wenig verändert. Öl der Sorte Brent rückte 0,5 Prozent vor und notierte bei 58,94 Dollar je Barrel.

Oelpreis in Ölpreis uneinheitlich, Goldpreis steigt nach Yellen-Rede

Die Ölpreisnotierungen sind am Mittwoch im frühen Handel uneinheitlich.

Für die am Nachmittag zu erwartenden Daten der Energy Information Administration zu den Rohölvorräten der USA in der Vorwoche rechnen die Teilnehmer einer Umfrage von Bloomberg News mit einem Anstieg um 4 Mio. Barrel auf 429,6 Mio. Barrel. Das wäre der höchste Stand seit dem Beginn der Aufzeichnungen im August 1982.

“Die anhaltende Ausweitung des Angebots ist eindeutig ein Grund für die Schwäche”, kommentierte Michael McCarthy, Chefstratege bei CMC Markets in Sydney. “Wir sind genau in der Mitte einer etablierten Handelsspanne; erst wenn ein Ausbruch über 55 Dollar oder unter 45 Dollar für West Texas käme, würde ein technisches Szenario eintreten.”

Anstieg der Ölpreisnotierungen zu erwarten

Iraks Ölminister Adel Abdul Mahdi gab am späten Dienstag eine positive Markteinschätzung ab. Die globale Nachfrage nach Rohöl werde jährlich 1,2 Prozent bis 1,5 Prozent zulegen und 2025 105 Mio. Barrel bis 110 Mio. Barrel täglich erreichen, teilte der Minister per E-Mail mit.

Ein Anstieg der Ölpreisnotierungen auf Sicht der kommenden Monate sei zu erwarten. Rückläufige Förderung und Investitionen von Förderern mit hohen Produktionskosten würden einen weiteren Preisverfall verhindern, ergänzte Abdul Mahdi. Irak ist weltweit der viertgrößte Ölproduzent.

Yellen: Zinsanhebung steht nicht unmittelbar bevor

Die Unze Gold kostete am Kassamarkt mit 1208,20 Dollar je Unze 0,9 Prozent mehr. Das Edelmetall ließ damit den tiefsten Stand seit sieben Wochen hinter sich, nachdem die Präsidentin der amerikanischen Notenbank, Janet Yellen, durchblicken ließ, dass eine Anhebung der Zinsen nicht unmittelbar bevorsteht.

Jonathan Barratt, Chief Investment Officer bei Ayers Alliance Securities in Sydney, befand, angesichts von Yellens Äußerungen “müsste Gold auf diesen Niveaus Unterstützung finden.”

Quelle: Bloomberg

Foto: Shutterstock

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