Anzeige
Anzeige
15. Mai 2015, 11:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Russischer Automarkt rutscht tiefer in die Krise

Unter dem Druck der Wirtschaftskrise hat der russische Automarkt nach Verbandsangaben im April einen beispiellosen Absatzeinbruch verzeichnet.


Moskau-Business-District in Russischer Automarkt rutscht tiefer in die Krise

Moskaus Business District: Die Geschäftslage bleibt heikel.

Der Verkauf sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 41,5 Prozent auf rund 132 000 Neuwagen zurückgegangen, teilte die Vereinigung Europäischer Unternehmen (AEB) am Mittwoch in Moskau mit. Dies sei ein Tiefpunkt für den Monat April in den vergangenen zehn Jahren, sagte AEB-Autoexperte Jörg Schreiber.

Vergleich mit Krise 2009

Von Anfang Januar bis Ende April verkauften russische Händler demnach insgesamt etwa 500 000 Fahrzeuge. Dies entspricht einem Minus von fast 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Schreiber verglich die Situation auf dem Automarkt mit der gespannten Lage während der Wirtschaftskrise 2009. Dieses Mal habe die Regierung aber früher als damals mit Hilfsprogrammen reagiert. Daher erwarteten die Autobauer eine Stabilisierung in den kommenden Monaten, meinte er. Im September hatte die Regierung eine Abwrackprämie nach deutschem Vorbild eingeführt, um den Verkauf von Neuwagen zu fördern.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Betriebsrenten: Runter mit den Risiken

Große deutsche Unternehmen drängen darauf, im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung die Risiken für Unternehmen zu begrenzen. Das ist das Fazit einer Expertenbefragung bei der diesjährigen Aon Hewitt Executive Conference.

mehr ...

Immobilien

Standort-Ranking: München auf Platz eins

Die Wirtschaftswoche hat gemeinsam mit Immobilienscout24 Lebensqualität und Wachstumspotenzial deutscher Städte untersucht. Das Ergebnis stellen sie im Städteranking 2016 vor.

mehr ...

Investmentfonds

Wassermangel erföffnet riesige Renditechancen

Christian Petter, CEO Deutschland bei BNP Paribas Investment Partners hat mit Cash. über die hohen Renditechancen bei Wasserinvestments gesprochen.

mehr ...

Berater

Achtung Scheinselbständigkeit: Gerade Versicherungsvertreter sind betroffen

Die Frage der Scheinselbständigkeit betrifft viele Versicherungsvertreter. Formal betrachtet sind diese zwar meist als Handelsvertreter nach § 84 HGB beschäftigt, tatsächlich liegt jedoch oftmals ein Angestelltenverhältnis vor. Gastbeitrag von Maike Ludewig, Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte

mehr ...

Sachwertanlagen

Mehr als doppelt so viel Windstrom aus der Nordsee

In der Nordsee sind seit dem vergangenen Jahr viele neue Windparks ans Netz gegangen. Entsprechend gestiegen sind die Strommengen, die ins Netz fließen. Sie leisten einen spürbaren Beitrag zur Versorgung.

mehr ...

Recht

Autonomes Fahren: Viele Unbekannte

Im Juli 2016 veröffentlichte das Handelsblatt Auszüge aus dem von Verkehrsminister Alexander Dobrindt erarbeiteten Gesetzentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, um das voll autonome Fahren in Deutschland zu ermöglichen. Die bislang bekannten Passagen lassen gravierende Neuerungen erwarten und geben bereits jetzt Anlass zu kontroversen Diskussionen. Gastbeitrag von Dr. Thomas Grünvogel, CMS

mehr ...