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29. Januar 2015, 11:26
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“Selbst wenn ich wüsste, dass die Sache nicht gut ausgeht, würde ich heute noch Aktien kaufen”

Dr. Manfred Schlumberger ist Sprecher der Geschäftsführung BHF Trust Management und Leiter der klassischen und individuellen Vermögensverwaltung. Er bewertet die Perspektiven für die Kapitalmärkte in diesem Jahr vor dem Hintergrund der jüngsten EZB-Entscheidung und den Wahlen in Griechenland.

Manfred-Schlumberger-BHF-Trust in Selbst wenn ich wüsste, dass die Sache nicht gut ausgeht, würde ich heute noch Aktien kaufen

Manfred Schlumberger, BHF Trust

Unser Szenario für 2015 nimmt bereits deutliche Konturen an: eine Fortsetzung der Aktienmarkthausse mit den Favoriten Europa, insbesondere Deutschland, und China sowie einer relativen Schwäche der USA.

Der massive Rückenwind, den die EZB mit ihrem 1,14 Billionen Kaufprogramm insbesondere den europäischen Aktienmärkten verschafft hat, scheint auch vom Ausgang der Griechenlandwahl nicht beeinträchtigt zu werden.

Wie sehen wir den weiteren Jahresverlauf im Licht der neuesten Entwicklungen?

1. Getrieben von einer selbstinszenierten Deflationshysterie brachte die EZB bereits in der letzten Woche die “Draghi-Bazooka” in Stellung. Analog zu den US-QE-Programmen gelang ihr dadurch bereits ein Anstieg der Inflation bei den Vermögenspreisen von Unternehmensanteilen (Aktien). Abgesehen von Korrekturen ist damit ein Ende der europäischen Aktienmarkthausse nicht in Sicht.

Eine von der EZB gewünschte Ausweitung des Kreditvolumens im Euroland durch das Bankensystem ist jedoch wegen der sinkenden Zinsspanne für die Banken nicht zu erwarten. Angesichts der niedrigen Öl- und Rohstoffpreise ist auch vorläufig von keinem Anstieg der “normalen” Preissteigerungsrate auszugehen.

Aber der Wirkungsmechanismus über die Währung funktioniert: Der Euro wird immer schwächer und in Tateinheit mit den extrem niedrigen Energiepreisen stabilisiert sich das Wachstum in Europa und die Unternehmensgewinne können wieder deutlich kräftiger steigen. Hauptprofiteur sind exportstarke euro-päische Unternehmen bzw. der Exportweltmeister Deutschland.

Seite zwei: Wo liegen die größten Risiken für die Aktienmärkte in 2015?

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