Anzeige
2. Juni 2015, 12:46
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Schroders-Fonds setzt auf Asset-Mix aus Emerging Markets

Die britische Investmentgesellschaft Schroders bringt einen neuen Multi-Asset-Fonds mit Fokus auf Schwellenländer an den Markt.

Emerging-Markets-750 in Schroders-Fonds setzt auf Asset-Mix aus Emerging Markets

Neuer Schroders-Fonds investiert auf Basis verschiedener Anlageklassen in Schwellenländern.

“Unsere Analysen haben ergeben, dass gemischte Schwellenländer-Portfolios höhere risikoadjustierte Renditen versprechen als reine Aktien- oder Anleihedepots”, begründet Portfoliomanager Aymeric Forest die Auflage des Fonds. Der Schroder ISF Emerging Multi-Asset Income (LU1201003784) investiert global breit diversifiziert in Aktien, Rentenpapiere und weitere Anlageklassen aus den Emerging Markets. Die laufenden Ausschüttungen des soeben aufgelegten Fonds belaufen sich zum Start auf 4,8 Prozent pro Jahr, was zwischenzeitliche Schwankungen abfedert. Anleger aus Deutschland und Österreich können den Fonds ab sofort erwerben.

“Grundsätzliche Attraktivität der Schwellenländer hervorheben”

“Unser neuer Multi-Asset-Fonds bietet einen smarten Zugang zu den Investmentchancen der Schwellenländer”, so Portfoliomanager Aymeric Forest. Er hebt die grundsätzliche Attraktivität der Schwellenländer hervor. “Gemessen am Kurs-Buchwert-Verhältnis verfügen beispielsweise Aktien aus den aufstrebenden Nationen über eine 50 Prozent tiefere Bewertung als der US-amerikanische S&P 500 Index.”

Langfristige Wachstumschancen

Forest überzeugen zudem die langfristigen Wachstumschancen der Emerging Markets. Die demografische Entwicklung belegt dies: Die konsumfreudige Mittelschicht in den Schwellenländern soll in den kommenden 15 Jahren um etwa eine Milliarde Menschen anwachsen. Der Schroder ISF Emerging Multi-Asset Income verfolgt eine flexible Strategie, um typische Anlagerisiken zu begrenzen und die Renditechancen zu erhöhen.

Akribisches Auswahlverfahren

Hierzu selektieren die Emerging Market- und Multi-Asset-Teams von Schroders einerseits attraktiv bewertete Dividendentitel mit überdurchschnittlichen Ausschüttungen und ertragsstarke Rentenpapiere mit hohen endfälligen Renditen. Andererseits wird der Qualität der bevorzugten Wertpapiere höchste Aufmerksamkeit geschenkt. Ins Auge gefasste Investments durchlaufen akribische Analysen und müssen hinsichtlich Ertragskraft, Bonität und Liquidität überzeugen.

Große Freiheiten für Fondslenker

Gleichzeitig besitzt das Fondsmanagement große Freiheiten bei der Gewichtung seiner Positionen. Damit kann es zum Beispiel auf volkswirtschaftliche Trends reagieren oder risikobehaftete Märkte beziehungsweise Segmente meiden. Die Aktien- und Rentenquoten des Fonds dürfen jeweils zwischen 30 und 70 Prozent des Anlagevermögens schwanken. Absolute Return-Investments, Derivate und weitere Anlageklassen ergänzen das Anlagespektrum.

Sieben bis zehn Prozent jährliche Rendite

Ziel des Portfoliomanagers ist es, im längerfristigen Durchschnitt jährliche Returns zwischen sieben und zehn Prozent zu erzielen. Die Volatilität soll sich zwischen acht und 16 Prozent bewegen. Um ein wirkungsvoll diversifiziertes Portfolio zusammenzustellen, beobachtet Schroders ein Anlageuniversum von rund 5.000 Einzeltiteln, davon alleine 1.000 Aktien.

Verknüpfung zweier Langfrist-Trends

“Mit dem neuen Fonds kombinieren wir zwei langfristige Trends am Markt: Die aufstrebenden Emerging Markets und der Bedarf nach sogenannten Income-Fonds um stetiges Einkommen gerade in einem Niedrigzinsumfeld zu generieren und somit Anlegerbedürfnisse zu erfüllen”, sagt Achim Küssner, Geschäftsführer der deutschen Schroder Investment Management GmbH. (fm)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...