Anzeige
Anzeige
23. Januar 2015, 08:49
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die Schweiz zeigt es: Der Markt bestimmt, wohin die Reise geht

Der Schweizer Nationalbank konnte es auf Dauer nicht gelingen, den Schweizer Franken gegenüber dem Euro künstlich schwach zu halten. Jetzt ist es tatsächlich passiert: Die Notenbanker haben nach drei von geldpolitischem Irrsinn beherrschten Jahren die Reißleine gezogen.

Gastbeitrag von Roland Leuschel, Börsenexperte

Schweizer Franken

“Der Goldpreis in Euro ist im Januar 2015 aus einer mächtigen Bodenformation nach oben ausgebrochen. Damit wurde der Beginn einer zyklischen Hausse signalisiert.”

Damit haben sie ihre im September 2011 getroffene Entscheidung, den Schweizer Franken an den Euro zu koppeln und letzteren nicht unter die Marke von 1,20 Schweizer Franken fallen zu lassen, endlich revidiert. Besser spät als nie.

Kollaps des internationalen Finanzsystems unausweichlich

Das Beispiel des Schweizer Franken zeigt, dass sich die Marktkräfte nicht auf Dauer außer Kraft setzen lassen, auch nicht von Zentralbanken. Am Ende bestimmt immer der Markt, wohin die Reise geht. Diese Lektion werden EZB-Chef Mario Draghi und seine Kollegen in den USA, Japan und anderen Ländern, die voll auf geldpolitische Marktmanipulation setzen, wohl nur auf die harte Tour erlernen.

Bis dahin werden die zeitgenössischen Zentralbankbürokraten mit ihren planwirtschaftlichen Methoden auch weiterhin alles tun, um Zeit zu gewinnen und den durch die gigantische Schuldenblase unvermeidbar gewordenen Kollaps des internationalen Finanzsystems hinauszuzögern.

Da immer mehr Menschen erkennen, dass der Kollaps unvermeidbar ist, werden sie nach Wegen suchen, ihr Vermögen vor den Folgen der unverantwortlichen Geld- und Staatsschuldenpolitik zu schützen.

Aktien sind nicht alternativlos wie viele behaupten

Im Moment ist der Glaube weit verbreitet, dass Aktien in diesem Sinne einen guten Schutz böten. Das ist aber ein Irrglaube. Mit Aktien konnte man in früheren schweren Krisen zwar den Totalverlust vermeiden, den Anleihen und Lebensversicherungen erlitten haben. Aber man musste durch ein tiefes und sehr langes Tal der Tränen gehen, bis die zunächst eingetretenen sehr hohen Verluste wieder aufgeholt werden konnten.

Seite zwei: 2015 wird das Jahr des JACs

Weiter lesen: 1 2 3

1 Kommentar

  1. ich kann nur jeden raten die ermittler zu verklagen. bei meiner kage bin ich erfolgreich gwesen.
    ( sittenwidrig )

    Kommentar von müller — 25. Januar 2015 @ 11:15

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Vollkasko günstiger als Teilkasko? Prüfen Sie diese drei Punkte

Normalerweise ist eine Vollkaskoversicherung für einen Pkw günstiger als eine Teilkaskoabsicherung. Dies muss aber nicht sein. Laut einer Analyse des Vergleichsportals Check24 können Versicherungsnehmer bis zu 76 Prozent sparen – entscheidend sind drei Aspekte.

mehr ...

Immobilien

Tilgungsoptionen im Niedrigzinsumfeld

Zwar erleichtern die Niedrigzinsen den Eigenheimkauf, jedoch bergen sie auch Gefahren. Durch die geringen Zinsen werden die monatlichen Raten insgesamt niedriger, wodurch die Tilgung in geringerem Maße ansteigt. Viele Produktgeber verlangen daher höhere Tilgungsraten.

mehr ...

Investmentfonds

Zinsanhebungen bremsen Wachstum in den Schwellenländern nicht

Momentan sind viele Schwellenländer gut positioniert, um von einem Anstieg des weltweiten Wachstums zu profitieren. Dies gilt insbesondere für rohstoffexportierende Staaten.

Gastkommentar von Didier Saint-Georges, Carmignac

mehr ...

Berater

Feeling über Fakten: Setzen Sie Ihr Produkt ins richtige Licht

Manch ein Berater wundert sich: Er präsentiert seinem Kunden ein exzellentes Produkt. Mit idealen Konditionen. Er rechnet Zahlen aus und betont die hohen Sicherheiten. Doch sein Gegenüber beißt nicht an. Der Grund ist oft einfach: Ihr Kunde fühlt es nicht. Die Rankel-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...