Anzeige
Anzeige
5. April 2016, 08:44
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Börsenbarometer: Von der Dax-Historie lernen

Die Geschichte des deutschen Börsenbarometers ist eine wechselvolle. Seit seinem Start durchlebte er zahlreiche Aufs und Abs. Langfristig konnten die im Index gelisteten Blue Chips stets überzeugen.

Börsenbarometer

Robert Halver: “Wenn die Märkte wieder zur Ruhe kommen, sollten insbesondere zyklische Aktien gekauft werden.”

Für die deutschen Anleger begann das Jahr 2016 mit einem Schrecken. Pünktlich zum Jahreswechsel schien es so, als wurde ein Schalter auf dem Frankfurter Börsenparkett umgelegt.

Der Aktienindex Dax, in dem die 30 wichtigsten börsennotierten deutschen Firmen gelistet sind, rauschte gegenüber dem Jahresbeginn zeitweise um rund 20 Prozent in die Tiefe.

“Psychologie regiert an den Märkten”

Da zeitgleich auch andere Finanzplätze unter Druck gerieten und Öl fast keinen Boden fand, verfielen einige Marktteilnehmer sogar in Panik.

Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank, Robert Halver, sieht folgenden Grund für die aktuelle Marktlage: “Wir haben eine Situation, wo die Psychologie an den Märkten regiert und leider nicht die Fundamentaldaten.”

Er ergänzt: “Und dabei geht es nicht nur um Verwerfungen in China und beim Öl. Vielmehr rückt wie im Jahr 2008, wenn man sie zulassen würde, die Bankenkrise wieder in den Vordergrund. Wenn man sich vor Augen führt, dass bereits eine einzige kleine Zinserhöhung der Fed in den Vereinigten Staaten zu einer Kapitalflucht von Asien nach Amerika führt, dann sieht man, wie fragil unser weltweites Finanzsystem ist.”

Schlaflose Nächte mit zyklischen Werten

Banktitel sowie zyklische Werte sorgten daher für schlaflose Nächte. Für erfahrene Börsianer, die schon viel miterlebt haben, sind die jüngsten Schwankungen allerdings kein Novum. In der Historie erlebte der Dax bereits zahlreiche größere Ausschläge, die selbst für alte Hasen höchst dramatisch waren.

Nach einer langen Hausse in den 90-Jahren verlor der deutsche Leitindex in den Jahren 2000 bis 2003 in der Spitze 73 Prozent an Wert. Dies kommt einem Totalverlust schon recht nahe. Zumindest ist ein Kursgewinn von 270 Prozent notwendig, um dieses Minus wieder auszugleichen.

Während der Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2009 mussten die Investoren immerhin einen maximalen Verlust von 55 Prozent verkraften. Zeitgleich machten Weltuntergangsszenarien damals die Runde.

Seite zwei: Optimales Timing

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

GDV: Eiopa sollte IDD-Entwurf überarbeiten

Der Umsetzungsvorschlag der europäischen Aufsichtsbehörde Eiopa zur europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) würde nach Ansicht des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf ein faktisches Provisionsverbot hinauslaufen. Der Verband fordert daher eine Überarbeitung.

mehr ...

Immobilien

Wunschbüro der Zukunft überraschend konservativ

Wie stellen sich die Generationen X und Y das Büro der Zukunft vor? Unter dem Titel „Office of the future?“ untersuchten Savills und die Unternehmensberatung Consulting cum laude die Vorstellungen vom Büro der Zukunft.

mehr ...

Investmentfonds

Europäischer Aktienmarkt unterschätzt heimische Konjunktur

Bei vielen Investoren hat die europäische Konjunktur derzeit einen schlechten Ruf. Allerdings ist die Ausgangssitution für einige Experten positiver als angemommen.

mehr ...

Berater

Presse: Commerzbank steht vor massiven Stellenstreichungen

Die Commerzbank steht Presseberichten zufolge vor einem drastischen Stellenabbau. Der seit Mai amtierende Vorstandschef Martin Zielke wolle mindestens 5000 der derzeit konzernweit rund 50.000 Jobs streichen, schrieb das “Wall Street Journal” auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit den Planungen vertraute Personen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Inhaberwechsel bei Autark Capital Care

Lars Schmidt (44) hat am 1. September die Autark Capital Care GmbH zu 100 Prozent übernommen und ist neuer Geschäftsführer. Er löst damit Wolfgang Laufer ab, der das Unternehmen im November 2015 gegründet hatte.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...