3. Februar 2016, 07:50
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DB X-trackers Nummer drei bei Nettomittelzuflüssen weltweit

Die Plattform der Deutschen Asset Management (Deutsche AM) für börsennotierte Indexfonds (ETF), DB X-trackers, verzeichnete im Jahr 2015 mit 27,8 Milliarden US-Dollar weltweit die dritthöchsten Nettomittelzuflüsse unter allen ETF-Anbietern. In den USA zählt die Deutsche Asset Management zu den am schnellsten wachsenden ETF-Anbietern.

Geldvermoegen in DB X-trackers Nummer drei bei Nettomittelzuflüssen weltweit

DB X-trackers sammelt kräftig Geld ein.

In Europa kann DB X-trackers ETF zehn Milliarden Euro Neugelder auf sich vereinen. Der Marktanteil in Europa erhöht sich auf 12,5 Prozent (gemessen am verwalteten ETF-Vermögen). Damit stärkt das Unternehmen seinen Platz als zweitgrößter ETF-Anbieter in Europa.

„Unser Wandel zu einem führenden Anbieter von ETFs mit physischer Nachbildung, die deutliche Ausweitung unseres Angebots für festverzinsliche ETFs sowie der Ausbau des Vertriebsteams sind die Eckpfeiler unseres Erfolgs“, sagt Simon Klein, Leiter Vertrieb Passive Investments EMEA & Asien bei der Deutschen AM. „Wir sehen uns gut gerüstet, unter die Top vier der ETF-Anbieter weltweit aufzurücken“, so Klein. Derzeit ist die Deutsche Asset Management weltweit der fünftgrößte ETF-Anbieter.

Fixed Income avanciert zum Wachstumstreiber

Gerade im Anleihebereich will die Deutsche AM ihre Position deutlich ausbauen. „Wir werden in diesem Jahr zahlreiche neue, physisch replizierende Fixed-Income-Produkte auflegen. Zudem planen wir, unsere vorhandenen Renten-ETFs zunehmend auf eine direkte Replikation umzustellen“ erläutert Klein. Einen weiteren Schlüssel zum Erfolg sieht Simon Klein in Produktneuentwicklungen. „Gerade im Wachstumsfeld Strategic Beta sind wir mit unseren Lösungen im Fixed-Income-Bereich Innovationsführer, beispielsweise mit unserem qualitätsgewichteten Staatsanleihen-ETF“, so Klein.

Dass gerade professionelle Investoren immer häufiger auf börsennotierte Indexfonds zurückgreifen, liege laut Klein auch daran, dass viele ETFs volumenmäßig größer werden. So dürften Kapitalsammelstellen maximal zehn Prozent des ausstehenden Vermögens eines ETFs halten. Mit zunehmender Größe gelangten ETFs daher erst jetzt auf den Radarschirm solcher Investoren. Diese suchten ein kostengünstiges und effizientes Investment in Kernmärkten wie Europa, USA oder Deutschland – und fänden es nun im Instrument börsennotierter Indexfonds. Diese Investmentprozesse würden jetzt umgesetzt – und könnten einen nachhaltigen Wachstumstrend für ETFs bedeuten.

ETFs werden durch fortschreitende Digitalisierung gestärkt

ETFs nähmen nicht nur bei professionellen Investoren, sondern auch bei Privatanlegern einen immer größeren Stellenwert ein. So sei beispielsweise nach einer Umfrage unter Direktbanken die Anzahl der ETF-Sparpläne um 50 Prozent auf mehr als 200.000 gestiegen. Ein neuer Trend sei zudem, dass Privatanleger mittlerweile nicht mehr nur einfachen Zugang zur Anlage in einzelnen Indexfonds haben, sondern auch in gestreute ETF-Portfolios anlegen können. Diese werden über Vermögensverwaltungen, Maklerverbünde oder Internetanbieter vertrieben. Gerade diese digitalen Formen der Vermögensverwaltung – auch Robo Advisor genannt – werden künftig mehr Privatanleger als Kunden gewinnen. Ihnen gemeinsam ist, dass sie fast ausschließlich ETFs in ihren Portfolien hinterlegen.

Quelle: Deutsche Bank/tr

Foto: Shutterstock

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Pflegezusatzpolicen: Die Verkaufsratschläge der Versicherer

Schaut man auf den Absatz von Pflegezusatzpolicen, scheinen viele Menschen das Pflegerisiko auszublenden. Für Vermittler stellt sich die Frage, wie sie diese Hemmungen aufbrechen können, zumal Pflegepolicen das Versicherungsprodukt zur langfristigen Kundenbindung sind.

mehr ...

Immobilien

BGH: Bausparkassen dürfen gut verzinste Altverträge kündigen

Bausparer haben keine Chance, sich gegen die Kündigung eines alten Bausparvertrags mit hohen Zinsen zu wehren. Einen solchen Vertrag über mehr als zehn Jahre als reine Sparanlage laufen zu lassen, widerspreche dem Sinn und Zweck des Bausparens, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag in Karlsruhe.

mehr ...

Investmentfonds

Blackrock kooperiert mit Fintech

Der Vermögensverwalter Blackrock und das Fintech Youvestor kooperieren und offerieren Versicherungsmaklern, Vermittlern und Beratern über den digitalen Kanal Strategiefondslösungen an. Diese fungieren dann als Tippgeber für ihre eigenen Kunden.

mehr ...

Berater

Plansecur launcht neuen Markenauftritt

Der Kasseler Finanzdienstleister Plansecur hat einen neuen Markenauftritt, der die Werte des Unternehmens sichtbarer als bisher kommunizieren soll. Das neue Erscheinungsbild ist ein Ergebnis der “Strategie 2025”, mit der Plansecur seine künftige Ausrichtung festgelegt hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Publity weiter auf Einkaufstour

Die Publity AG aus Leipzig hat das etwa 47.000 Quadratmeter große Multi-Tenant-Objekt „Union Center“ im Zentrum Saarbrückens erworben – schon die vierte Transaktion innerhalb von nur drei Wochen.

mehr ...

Recht

OVG Saarlouis: “Landesrechtlicher Begriff der Berufsunfähigkeit”

Ein im Saarland tätiger Rechtsanwalt klagte gegen sein Versorgungswerk, da dieses eine Satzungsänderung zur Voraussetzung von Berufsunfähigkeit vorgenommen hatte, die er als zu willkürlich empfand.

mehr ...