Anzeige
Anzeige
8. Januar 2016, 15:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ebase: Anlageberater handeln 2015 mehr Fonds als im Vorjahr

Das Ebase Fondsbarometer hat für das Jahr 2015 eine deutlich erhöhte Handelsaktivität von Seiten der Anlageberater gegenüber dem Vorjahr registriert.

Lebensversicherer-geyer in Ebase: Anlageberater handeln 2015 mehr Fonds als im Vorjahr

Rudolf Geyer, Ebase: “ETF-Handelsaktivitäten überdurchschnittlich angestiegen”

Das vierte Quartal 2015 stand ganz im Zeichen der erwarteten Zinswende in den USA. “Die Unsicherheit darüber, ob und in welchem Ausmaß die amerikanische Notenbank die Zinsen anhebt, hat viele Berater veranlasst, ihre Fondstransaktionen zurückzufahren”, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von Ebase. “Das war insbesondere im November 2015 zu spüren, als das Ebase Fondsbarometer zwischenzeitlich auf 95,3 Punkte zurückging.” Im Dezember ist der Indexwert schließlich wieder auf 98,4 angestiegen, womit die Handelsaktivitäten der angeschlossenen Berater wieder zum Jahresdurchschnitt von 2014 als Referenzwert aufschlossen.

Über das Gesamtjahr 2015 gerechnet, lagen die Fondstransaktionen der angeschlossenen Berater aber bei einem durchschnittlichen Quotienten von 113, was einen signifikanten Anstieg gegenüber 2014 mit einem Durchschnittsquotienten von 100 bedeutet.

Exchange Traded Funds stark gefragt

ETFs waren im vierten Quartal 2015, wie auch schon das ganze Jahr über, stark gefragt. Ihr Indexwert für das Handelsvolumen ist nach 153,1 Punkten im Oktober auf 189,1 Punkte im November gestiegen, um sich im Dezember wiederum bei 159,7 Punkten einzupendeln. Der durchschnittliche monatliche Indexwert für ETFs beläuft sich auf 168,6, gegenüber dem Basiswert 100 für das Jahr 2014.

Überdurchschnittlich große Aktivität

Dieser Wert liegt deutlich über der Kennziffer für den Gesamtmarkt inklusive der aktiv gemanagten Fonds “Das bedeutet, dass die ETF-Handelsaktivitäten unserer angeschlossenen Berater und deren Kunden 2015 überdurchschnittlich angestiegen sind”, erläutert Geyer. „Im Übrigen ist auch das Handelsvolumen in absoluten Euro-Beträgen stark angestiegen – es hat sich im Jahresvergleich fast verdoppelt.“

Besonders gefragt waren im vierten Quartal 2015 Aktien-ETFs für die Anlageregionen Welt, Europa, Euroland und Deutschland. Der Kaufquotient für Welt-ETFs lag in den Monaten Oktober bis Dezember bei 3,19, was bedeutet, dass die Anlageberater beziehungsweise deren Kunden mehr als dreimal so viele ETFs auf globale Aktien ge- statt verkauft haben. Der Kaufquotient für Deutschland-ETFs lag im selben Zeitraum bei 2,70, derjenige für Europa-ETFs bei 2,24.

Seite zwei: Aktien- und Mischfonds besonders im Fokus

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

GDV: Eiopa sollte IDD-Entwurf überarbeiten

Der Umsetzungsvorschlag der europäischen Aufsichtsbehörde Eiopa zur europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) würde nach Ansicht des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf ein faktisches Provisionsverbot hinauslaufen. Der Verband fordert daher eine Überarbeitung.

mehr ...

Immobilien

Wunschbüro der Zukunft überraschend konservativ

Wie stellen sich die Generationen X und Y das Büro der Zukunft vor? Unter dem Titel „Office of the future?“ untersuchten Savills und die Unternehmensberatung Consulting cum laude die Vorstellungen vom Büro der Zukunft.

mehr ...

Investmentfonds

Europäischer Aktienmarkt unterschätzt heimische Konjunktur

Bei vielen Investoren hat die europäische Konjunktur derzeit einen schlechten Ruf. Allerdings ist die Ausgangssitution für einige Experten positiver als angemommen.

mehr ...

Berater

Presse: Commerzbank steht vor massiven Stellenstreichungen

Die Commerzbank steht Presseberichten zufolge vor einem drastischen Stellenabbau. Der seit Mai amtierende Vorstandschef Martin Zielke wolle mindestens 5000 der derzeit konzernweit rund 50.000 Jobs streichen, schrieb das “Wall Street Journal” auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit den Planungen vertraute Personen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Inhaberwechsel bei Autark Capital Care

Lars Schmidt (44) hat am 1. September die Autark Capital Care GmbH zu 100 Prozent übernommen und ist neuer Geschäftsführer. Er löst damit Wolfgang Laufer ab, der das Unternehmen im November 2015 gegründet hatte.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...