Anzeige
Anzeige
26. Januar 2016, 09:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Goldpreis auf höchstem Stand seit November

Risiken rund um den Globus lassen die Anleger an den Finanzmärkten verstärkt in Gold als sicheren Hafen investieren.

Goldfonds in Goldpreis auf höchstem Stand seit November

Krisenwährung Gold ist weiter gesucht.

Am Dienstag stieg der Preis des Edelmetalls auf den höchsten Stand seit Anfang November 2015. Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) kostete am Morgen gut 1115 US-Dollar (1027,34 Euro). Das waren noch einmal über 13 Dollar mehr als am Montagmorgen.

Niedrige Ölpreise und schlechte Vorgaben aus Asien

Grund für das verstärkte Sicherheitsbedürfnis der Anleger sind die niedrigen Ölpreise sowie schlechte Signale von den Aktienmärkten. Die Ölpreise sanken in der Nacht zum Dienstag wieder unter 30 US-Dollar pro Barrel. An den asiatischen Börsen ging es bergab: Der chinesische Aktienindex Shanghai Composite verlor über sechs Prozent, die japanische Börse in Tokio schloss im Minus. Auch in Deutschland startete die Frankfurter Börse schlecht und rutschte kurz nach Handelsbeginn mehr als ein Prozent ins Minus.

Geldpolitik als weitere Ursache

Hinzu kommt laut Ökonomen die Geldpolitik. So rechnen viele Anleger mit einer baldigen Ausweitung der Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB). “Offenbar wirkt noch die Ankündigung von EZB-Präsident Mario Draghi nach, der letzten Donnerstag für März überraschend deutlich eine weitere Lockerung signalisiert hatte”, meint Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank. Eine lockere Geldpolitik drückt tendenziell auf die Renditen beziehungsweise Zinsen und macht dadurch die Geldanlage in zinslose Sachwerte wie Gold attraktiver. Am Mittwoch wird es für die Anleger noch einmal spannend. Dann wird die US-Notenbank Fed ihre jüngste Zinsentscheidung bekanntgeben.

Quelle: dpa-AFX/Cash.

Foto: Sutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

Zehn Tipps für die Patientenverfügung

Die Patientenverfügung ist in aller Munde, denn vor Kurzem entschied ein Urteil über die Auslegung. Im konkreten Fall hat die Patientin nur allgemeine Formulierungen gewählt, die dann dazu geführt haben, dass die bevollmächtigten Kinder unterschiedlicher Meinung waren. Das Ganze endete in einer gerichtlichen Betreuung. Gastbeitrag von Margit Winkler, Institut Generationenberatung

mehr ...

Immobilien

USA: Neubauverkäufe steigen überraschend

Die Verkäufe von neuen Häusern sind in den USA überraschend weiter gestiegen. Die Neubauverkäufe hätten im Juli im Vergleich zum Vormonat um 12,4 Prozent zugelegt, teilte das Handelsministerium am Dienstag mit.

mehr ...

Investmentfonds

Der Devisenmarkt ist in Bewegung

Wer auf das richtige Pferd setzte, konnte mit Währungen in diesem Jahr bislang viel Geld verdienen. Aktuell gibt es noch weitere zahlreiche Chancen. Gastkommentar von Ursina Kubli, Bank J. Safra Sarasin AG

mehr ...

Berater

GetSafe kooperiert mit 1822direkt

Das Insurtech GetSafe hat eine strategische Partnerschaft mit der Direktbank 1822direkt, einer Tochter der Frankfurter Sparkasse, vereinbart. Gemeinsam soll ein digitaler Versicherungsservice für Bankkunden in das Online-Banking integriert werden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bremer Landesbank soll komplett an die NordLB gehen

Die Bremer Landesbank (BLB) soll komplett in der niedersächsischen NordLB aufgehen. Offenbar geht es in den Verhandlungen nur noch um die Option eines Komplettverkaufs des 41-prozentigen BLB-Anteils, den das Land Bremen an dem Geldinstitut hält.

mehr ...

Recht

Rechtsfragen zur Digitalisierung, Teil 4: “Technische Kreativität erforderlich”

Bei einer Online-Vertriebsplattform ist es nur schwer nachvollziehbar, ob ein Anleger die Texte aufmerksam liest und versteht. Es ist ungewiss, wie die Rechtsprechung die vermeintlichen Ansprüche eines nichtlesenden Anlegers bewerten wird. Gastbeitrag von Dr. Gunter Reiff, RP Asset Finance Treuhand

mehr ...